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Ausgabe
05
2018


"Richtig bezahlt werden"

Gewerbe

Gute Stimmung trotz herausfordernder Aussichten für die Karosseriebranche herrschte Mitte Mai bei der ERFA-Tagung in Geinberg. Eine Wiederholung ist alle zwei Jahre geplant.


In Zeiten, wo viele Dinge nur noch via E-Mail entschieden werden, seien persönliche Kontakte umso wichtiger: So begründete Erik Paul Papinski, Bundesinnungsmeister der Karosseriebautechniker, die Einladung zur ERFA-Tagung in Oberösterreich, nahe der bayrischen Grenze. Damit stieß er auf großen Anklang, denn rund 90 Teilnehmer verfolgten interessiert die Vorträge am Samstag; ein Großteil von ihnen war auch am Tag davor schon bei der Besichtigung des Flugzeugausrüsters FACC und des Fahrzeugbauers Fischerleitner in Ried mit dabei.

"Realistische Reparatur-und Lackierarbeitszeiten"

Papinski hatte für die Tagung, die ab sofort alle 2 Jahre stattfinden soll, einige hochkarätige Referenten geladen: Stephan Kolodzinski von der Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) in Friedberg (D) warb für die Plattform repair-pedia, die ein "offenes, neutrales und unabhängiges" Informationsmedium sei. Seiner Meinung nach hätten viele Betriebe das richtige Kalkulieren verlernt: "Wir wollen 100 Prozent unserer Arbeit bezahlt bekommen", sagte Kolodzinski: "Umso wichtiger ist es, dass wir in unserer Interessenvertretung nach realistischen Reparatur-und Lackierarbeitszeiten suchen." Dafür habe man auch die "Liste frei wählbarer Arbeitspositionen" aufgelegt, die derzeit 79 Positionen umfasse. Ziel sei es, dass alle Betriebe die gleichen Daten verwendeten.

Laut Gerald Beese von KTI GmbH&Co. KG/Lohfelden (D) - einem privaten Institut im Bereich der Unfallforschung -hat die diffizile Technik nun "auch in einem VW Polo" Einzug gehalten, daher sind Spezialisten gefragter denn je: "Wenn man eine Kamera falsch einstellt, schaut sie auf 500 Meter ganz woanders hin, als sie sollte." Es sei daher umso wichtiger, dass die Sensorik auch bei einer Unfallschaden- Reparatur kalibriert werde.

Beese sieht drei zentrale Themen, wie die Branche mit dem Einstellen einer Kamera bzw. eines Radarsensors umgehen sollte: Erstens benötige man das entsprechende Know-how ("Wann und wo muss ich mich informieren?"), zweitens müsse ein Betrieb über die entsprechenden Prüf-und Einstellvorrichtungen verfügen. Und drittens sollte jedes Unternehmen im Karosseriebereich auch die geeigneten Diagnosegeräte besitzen. (MUE)








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