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Ausgabe
04
2018


Jubiläumsjahr nutzen

Handel

Dieses Jahr feiert Schmidt Automobile das 90-jährige Bestehen. Ein Grund zum Feiern, aber auch, um die 4.000er-Marke bei Neu-und Gebrauchtwagen ins Visier zu nehmen.


Nachdem Schmidt Automobile 1928 in der Salzburger Innenstadt als Kfz-Werkstatt startete, erfolgte 1949 mit der Marke Ford der Einstieg in den Autohandel. Bis heute ist diese für das Autohaus die wichtigste Marke: Mehr als die Hälfte der verkauften Fahrzeuge ziert das Logo des amerikanischen Autobauers. Auch im Flottengeschäft werden damit alle Erfordernisse vom "kleinen Flitzer" bis zum Nutzfahrzeug abgebildet. Generell nahm bei Schmidt Automobile die Bedeutung diesesSegments zu -für Geschäftsführer Josef Nußbaumer mittlerweile ein Kerngeschäft.

Weiteres Wachstum wird angestrebt Seit 2000 ergänzen die Marken Mazda und Volvo das Angebot von Schmidt Automobile. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 3.800 Neu-und Gebrauchtwagen abgesetzt und ca. 90 Millionen Euro Umsatz erzielt. Für 2018 plant Nußbaumer weitere Schritte Richtung 4.000er-Marke: Auch wenn sich dies nicht einfach planen lasse undnoch harte Arbeit erfordere.

Aufgrund der hohen Marktnachfrage nach guten Gebrauchtwagen und dem Ziel, die Gebrauchtwagenplätze auszulasten, vertraut man auf einen Fahrzeugeinkäufer, der österreichweit Gebrauchte einkauft. "Es ist schwieriger geworden, dass man an gute Gebrauchtwagen kommt. Es gibt sehr viel rundherum: Privatverkäufe, professionelle Einkäufer, internationale Firmen", so Nußbaumer, der zu den 6 Standorten in Salzburg, Hof, Tamsweg, Kitzbühel, Mattighofen und Wien auch 15 Partnerbetriebe der Marken Ford und Mazda zählt. Erweiterungen ist Nußbaumer nicht abgeneigt, wenn auch aktuell noch nichts geplant ist: "Wir prüfen eintreffende Angebote sehr genau." Dabei muss es nicht ausschließlich die bestehenden Marken betreffen: "Wir sind nicht aktiv auf der Suche nach einer zusätzlichen Marke. Wenn es eine neue spannende Situation gibt, die für uns Sinn macht, wieso nicht?"

Weibliche Lehrlinge haben sich bewährt "Weil auch immer weniger gute Leute den Weg in die Lehre suchen", sieht Nußbaumer -wie viele Kollegen -Schwierigkeiten bei der Suche nach guten Lehrlingen. Schon länger gibt man weiblichen Lehrlingen eine Chance. So manche geht dann den Weg bis zur Meisterprüfung. "Es hat sich bewährt. DieDamen sind sehr gut unterwegs", freut sich Nußbaumer über den hohen weiblichen Anteil in seinem 160-köpfigen Team. (MPI)

Oskar Schmidt GmbH

Gegründet: 1928 Standorte: 6 Absatz 2017: rund 3.800 Neu-und Gebrauchtwagen Marke: Ford, Mazda, Volvo Mitarbeiter: 160 www.schmidtauto.at








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