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Ausgabe
03
2018


Beide Vertriebswelten

Diverses

A&W: Wie setzt Goodyear Dunlop das Autohausgeschäft um?

Wolfgang Stummer: Wir entwickeln Kooperationen mit den Automobil-Importeuren, derzeit beispielsweise mit Opel, Ford, Mazda und Honda. Der Markenhändler kann unsere Reifen über Central-Billing- Systeme je Marke beziehen.


Ein wachsender Bereich ist das Angebot von Kompletträdern, das von immer mehr Autohäusern genutzt wird. Das können wir auf Wunsch über unsere Systempartner anbieten. Wir liefern Reifen, der Autohersteller aus seinem Zubehör-und Ersatzteilprogramm die Felgen und RDKS- Lösungen. Das Autohaus kann damit einen Preis anbieten, der bei eigener Montage nicht zu erreichen wäre. Preisentscheidend ist hier übrigens nicht der Reifen.

Wie kann eine Co-Existenz von Autohaus und Reifenfachhandel im Kampf um den Kunden möglich sein? Stummer: Die Frage ist, ob sowohl Autohaus wie auch Reifenfachhandel parallel eine zukünftige

Existenzmöglichkeit im Reifengeschäft haben. Und das haben sie aus meiner Sicht auf jeden Fall. Dabei muss man sehen, dass die Autohäuser den Reifen als Kundenbindungsinstrument längst erkannt haben und auch nutzen. Ein Fahrzeughalter, der das Service eines Autohauses gewohnt ist, will meist "Alles aus einer Hand" nutzen. Unabhängig davon hat aber der 2. oder 3. Nutzer eines Fahrzeuges nicht mehr die Bindung zum Markenautohaus und hier gibt es nur einen Ansprechpartner, und das ist der Reifenfachhandel. Wir unterstützen Betriebe beispielsweise mit unserem Franchise-Konzept HMI, wo wir neben einerReihe von Systembausteinen auch Kooperationen mit Ersatzteillieferanten anbieten.

Sind Sie mit der Direktbelieferung nicht direkte Konkurrenz zum etablierten Reifengroßhandel?

Stummer: InÖsterreich gibt es einen gewachsenen Strukturunterschied zu größeren Ländern. Aufgrund der speziellen Topografie und der fehlenden Größe von Ballungsräumen, mit der Ausnahme Wien, haben wir hauptsächlich Hybridgroßhändler mit eigenen Retail-Betrieben und keine reinen Großhändler. Wir nehmen dem lokalen Reifenhandel das Autohausgeschäft nicht weg, weil viele Autohäuser in den vergangenen Jahren meist online gekauft haben, was wiederum hauptsächlich von ausländischen Großhändlern abgewickelt wird. Den Ad-hoc-Bedarf wird das Autohaus auch weiterhin über den regionalen Reifenfachhandel decken, der die kurzfristige Verfügbarkeit gewährleistet. Wenn etwa bei einer Reifenpanne, beim Service oder "Pickerl" zwei Reifen schnell ersetzt werden müssen, wird das Autohaus immer auf den Reifenhandel zurückgreifen. (GEW)








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