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Ausgabe
02
2018


Hoch Soll Er Leben

Diverses

Die dritte Generation des BMW X3 löscht die unliebsamen Erinnerungen an den Debütanten endgültig aus. Verarbeitung und Haptik gefallen ebenso wie Antrieb und Fahrwerk.


Fehlenden Weitblick konnte man BMW bei der erstmaligen Lancierung des X3 nicht vorwerfen. Die Bayern haben -angespornt vomüberraschenden Erfolg des X5 - nämlich schon kurz nach den Nullerjahren erkannt, dass die Menschen am SUV-Markt in weiterer Folge auch Lust auf kompaktere Modelle bekommen würden. Was man BMW hingegen schon vorwerfen kann, ist, dass sie bei der ersten X3-Generation die Verarbeitungsqualität undMaterialwahl gegenüber dem X5 quasi parallel zu den Abmessungen verringert haben, sich beim Preis aber standfest auf einem hohen Niveau festzurrten. Das hatte Aufreger-Potenzial - und das wiederum fruchtete: Die zweite Generation war quasi frei von Hartplastik, liebevoller verarbeitet und aus einemGuss. Und jetzt, wie sieht es bei der dritten Auflage der mittleren X-Baureihe aus?

Feines leder, komische Fuchtelei Mit einem Wort: feinstens. Auch wenn die Preise immer noch ein wahnsinnig hohes Niveau haben. De facto bietet das Interieur in puncto Materialwahl, Verarbeitung und Ambiente aber keinen Anlass zur Kritik. Vor allem, wenn man sich für die edle Kombination von dunkelblauem Lack und hellbraunem Interieur entscheidet, weil sich da nicht nur die Finger, sondern auch die Augen an der edlen Gestaltung erfreuen. Womit wir allerdings nicht so wirklich warm werden, das ist die Gestensteuerung. Wir verstehen nämlich nicht, wieso man mit kreisenden Fingern die Lautstärke ändern oder wischenden Armen einen Menüwechsel vornehmen soll, wenn die zugehörigen Tasten, Regler und Dreh-und-Drückschalter ohnehin perfekt positioniert sind und das Gefuchtel nur vom Verkehr ablenkt.

vernünftiger kraftlackel Ansonsten ist der neue X3 ein echt feines SUV. Vor allem als 20d xDrive, der wohl den besten Kompromiss zwischen Leistung, Preis und Vernunft darstellt. Untermotorisiert ist man dank der 190 PS jedenfalls in keiner Fahrsituation. Im Gegenteil: Über einen breiten Drehzahlbereich geht der Vierzylinder kraftvoll ans Werk. Dank der flinken und intelligenten Achtgang-Automatik stellen darüber hinaus Überholmanöver und ruhiges Gleiten bei niedrigen Touren gleichsam kein Problem dar. Was sich auch beim Durchschnittsverbrauch widerspiegelt: Mit sechs Litern kommt man selbst bei sportlicher Fahrweise locker über die Runden.

BMW X3 20d xDrive

Hubraum |Zylinder 1.995 cm3 | 4 Leistung 190 PS (140 kW) Drehmoment 400 Nm bei 1.750-2.500/min 0-100 km/h |Vmax 8,0 s |213 km/h Getriebe 8-Gang aut.Ø-Verbrauch |CO2 5,0 l Diesel |132 g/km (EU6) Länge |Breite |Höhe 4.708 |1.891 |1.676 mm Leergewicht 1.750 kg Kofferraum 550-1.600 l Zuladung 660 kg Anhängelast 2.400 kg Basispreis |NoVA 50.600 €(inkl.) | 8 %

das gefällt uns: Auftritt, Antritt, Platzangebot und Verbrauch das vermissen wir: eine bodenständigere Preisgestaltung die alternativen: Mercedes GLC, Audi Q5, Alfa Stelvio etc.








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