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Ausgabe
02
2018


Nur Fast Der Alte

Diverses

Während die vierte Generation des Jeep Wranglers glücklicherweise optisch keine Überraschungen bietet, wird der Kult-Offroader technisch und sicherheitsmäßig aufgerüstet.


Der Wrangler ist der Porsche 911 von Jeep. Seit Jahrzehnten umhaucht den Hardcore-Offroader Kultstatus. Eine millionenfache Fangemeinde rund um den Globus pflegt das Erbe des Modells, dessen Urahn bereits 1942 das erste Mal vom Band gerollt ist.

nummer vier bleibt sich treu Mit diesem Pathos will behutsam umgegangen werden, steht Jeep bei jedem Wrangler- Modellwechsel oder -Facelift doch vor dem gleichen Problem wie Mercedes-Benz im Fall der G-Klasse. Das Design sollte in den Augen vieler Anhänger nämlich einfach so bleiben, wie es ist. Das ist vor dem Hintergrund einer Modernisierung -und weil schließlich die Kunden zum Umstieg vom "Alten" auf den "Neuen" bewegt werden sollen -jedoch nicht möglich, weshalb man gravierende optische Abweichungen auch bei der vierten Generation mit der Lupe suchen muss. Und das ist keinesfalls ein Fehler, sondern ein Pluspunkt.

offroad-dna mit modernem inhalt Eine zehnjährige Entwicklungsphase muss man jedoch argumentieren können, weshalb der "Jailhouse-Grill" nun trapezförmig daherkommt, die Motorhaube zwei Luftauslässe trägt, die Stoßfänger etwas filigraner ausfallen und die Radhäuser nun auch in der Karosseriefarbe zu haben sind. Ebenso strahlen die runden Frontscheinwerfer ab sofort dank LED-Technik heller. Der Stammbaum verpflichtet auch beim Aufbau, weshalb der Wrangler weiterhin auf einen Kastenrahmen basiert, der neuerdings aus einem Stahl-Aluminium-Mix besteht, während Türen, Motorhaube, Windschutzscheibenrahmen und Radhäuser komplett ausAlu und die Hecktür aus Magnesium gefertigt wird. Das Resultat: Er ist leichter und verwindungssteifer als sein Vorgänger. Im Fall des hier gezeigten Jeep JL Wrangler Rubicon (o.) tut sich auch was unter der Haube, der neue 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor, der an eine Achtgang-Automatik gekoppelt ist und 272 PS und 400 Newtonmeter leistet, stammt von Alfa Romeo. Dazu kommt erstmals ein zweistufiges Verteilergetriebe zum Einsatz und mit Start-Stopp-Automatik, Touchscreen, Rückfahrkamera, Tot-Winkel-Warner und Co ziehen derzeit gängige (Sicherheits-)Features ein. Die Markteinführung wirdim Herbst erwartet, genaue Preise sind derzeit noch nicht bekannt.








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