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Ausgabe
02
2018


Goldschürfen im Datenfluss

Wirtschaft

Wie sieht die vernetzte Mobilität von morgen aus und wer darf an ihr noch mitverdienen? Antwortsuche beim 2. Internationalen Fachkongress "Vernetzte Mobilität".


Während sich ein paar Schritte weiter die Tore der Vienna Autoshow zum 1. Publikumstag öffneten, spannten im Congress Center der Messe Wien ausgewiesene Branchenexperten ihren Bogen über das Reizwort "Vernetzung". Dr. Ronald Kopecky von Komdat Datenschutz GmbH mahnte eindringlich, die DSGVO nichtauf die leichte Schulter zu nehmen. Walter Birner, Mitgründer des Vereins Carmunication, forderte Datenzugang für die freie Werkstatt. Elektrische und vernetzte Mobilität bildeten weitere Referatsthemen, zum Abschluss gab Markus Kreisel Einblick in Projekte des Mühlviertler Batterie- Spezialisten.

Tauziehen um die Daten Zum Einstieg warnte Veranstalter Raimund Wagner von Carsulting davor, angesichts des Wandels auf Zeit zu spielen. Ein Startschuss für das vernetzte Auto fällt am 31. März, wenn dank eCall die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, dass Fahrzeuge Daten kabellos aussenden und empfangen. Wem dieses Netz nützt, ist umstritten. Die besten Karten haben derzeit die Fahrzeughersteller und Markenwerkstätten. Damit auch die freie Werkstatt im Geschäft bleibt, forderte Birner: "Der Autofahrer muss vom

Armaturenbrett aus entscheiden, wem er Daten zur Verfügung stellt." Dazu brauche man verpflichtend eine offene Plattform für diese Daten. Eine solche fordert auch Dr. Martin Przewloka von msg systems ag automotive. Der Autofahrer sei in Zukunft der Schrankenwärter für die vom Auto erzeugten Daten.

Mehrere Vorträge lieferten einen Input zur Elektromobilität: "Für die letzte Meile und die Innenstädte ist E-Mobilität mit Sicherheit die richtige Technologie", so Dipl.-Ing. Fabian Schmitt von StreetScooter. Mag. Alexander Wagner, Carpanion GmbH, und Martin Klässner, has.to.be GmbH, präsentierten Konzepte, Firmenflotten auf E-Autos umzurüsten, von der Bedarfsanalyse bis zur Lade-Infrastruktur.

Keynote-Speaker Prof. Dr. Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management erläuterte seine Zukunftsvision: Das Robotertaxi "on demand", das sich nach getaner Beförderungsaufgabe selbsttätig die nächste -oder einen Parkplatz -sucht. Sein Fazit: "Überleben werden jene, die sich schnell auf Veränderungen einstellen können." )








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