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Ausgabe
12
2017


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Diverses

Urlaub auf vier Rädern hat sich seines staubigen Image entledigt, die Nächtigungszahlen steigen kräftig -wie auch die Spendierfreudigkeit der Gäste.


Camping boomt. Und das war auch am Besucheransturm am Caravan Salon in Wels spürbar. Um knapp zehn Prozent mehr Gäste -insgesamt 34.517 Besucher - als im Vorjahr besuchten Österreichs wichtigste Messe für Camping und Caravaning im Oktober. Längst ist die Messe über die Grenzen bekannt, was sich aus den vielen Ausstellern und Besuchern aus Tschechien, Ungarn und Slowenien zeigte. Der Anstieg kommt nicht aus dem Nichts, schließlich erlebt die ganze Branche aufgrund der (wieder) attraktiveren Urlaubsart eine Renaissance. Und die heimischen Branchenexperten sind sich sicher: Der Aufwärtstrends für das Campen in all seinen Facetten wird weiter Fahrt aufnehmen.

der Boom hat viele gründe Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Urlaubsmotive: Einerseits resultiert der Aufschwung aus dem veränderten Reiseverhalten aufgrund der heutigen Berufsanforderungen. Viele können schlichtweg nicht mehr drei Wochen am Stück weg vom Schreibtisch, fahren stattdessen öfters für drei, vier Tage auf Kurzurlaub. Camping wiederum bietet genau dieses hohe Maß an Individualität und Flexibilität. Mag. Rainer Jelinek von Oberösterreich Tourismus sieht darüber hinaus auch in der "Ausübung von Outdoor-Sportarten das Ringen der Branche um jüngere Zielgruppen" und in "der Unsicherheit von bisher beliebten Fernreisedestinationen" eine verstärkte Nachfrage nach lokalen, regionalen und nationalen Urlaubsdestinationen. Laut Mag. Erwin Oberascher von der Campingplattform Camping.info sind darüber hinaus auch die neuen Facetten des Campings wie etwa das luxuriösere "Glamping" Gründe für die steigende Beliebtheit, da damit auch andere Gäste angesprochen werden würden. "Camping ist europaweit im Aufwind. Die stärksten Zuwächse verzeichnen Österreich und Deutschland, die auch die stärksten Campingherkunftsmärkt sind. Und genau davon profitieren wiederum die österreichischen - und insbesondere die oberösterreichischen - Campingbetriebe", so Oberascher weiter.

lukrative zielgruppe Und auch die Mähr vom sparfreudigen Campinggast ist mittlerweile überholt: Mit durchschnittlichen Tagesausgaben von 81 Euro pro Person sind die Campingurlauber in Oberösterreich durchaus spendable Gäste. Zwar fallen für die Unterkunft am Campingplatz geringere Kosten als in anderen Unterkunftsarten an, die Nebenausgaben für Essen und Getränke, Einkäufe, Eintrittskarten und so weiter sind aber annähernd gleich hoch wie beim durchschnittlichen Sommerurlauber. "Campinggäste sind also für die Tourismusregionen eine durchaus lukrative Zielgruppe -und zwar sowohl Campingurlauber auf den Campingplätzenals auch Reisemobilurlauber, die auf Reisemobilstellplätzen übernachten", weist Jelinek auf die wirtschaftliche Bedeutung des Campingtourismus hin. «








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