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Ausgabe
12
2017


Eine Branche in Bewegung: Wir schreiben, was sich geändert hat!

Diverses

War die Autowelt vor 30 Jahren wirklich besser als jetzt? Hatte die Branche nicht auch damals ihre Sorgen? Unterschiedliche Schreiber, unterschiedliche Ansichten!


Als ich vor knapp sechs Jahren zum A&W Verlag gekommen bin, war man gerade dabei, das B2C-Produktportfolio deutlich breiter aufzustellen. Ein wichtiger Baustein dabei war das neue Fachmagazin FLOTTE&Wirtschaft, das sich an Fuhrpark-und Firmenautobetreiber richtet. Mit derÜbernahme des 4wd Magazins samt ALLRADKATALOG sowie der Gründung von FAMILIENAUTOS ist man noch mehr in die Breite gegangen. Mittlerweile fallen all diese Medien - und auch die bereits seit Langem zum Verlag gehörende AUTO BILD Österreich -in meinen Verantwortungsbereich als Verlagsleiter B2C. Für Außenstehende ist es in persönlichen Gesprächen immer wieder erstaunlich, wie wir diese mannigfaltigen Aufgaben bewältigen. Dass das alles nur mit einem großartigen und kompetenten Team möglich ist, liegt auf der Hand. Und doch ist es alles andere als selbstverständlich. Die Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens. Für ein Medienunternehmen wie den A&W Verlag gilt das ganz besonders. Die Digitalisierung bringt große Chancen, aber auch Aufgaben mit sich. Und das nicht nur in der Automobilindustrie, auch in unserem Business. Um auch in Zukunft Erfolg zu haben, wird es auch weiterhin kluge Köpfe und engagierte Mitarbeiter benötigen. Eine Tatsache, die sich wie ein roter Faden durch den A&W Verlag zieht. Und ein Credo, das auch Verleger Helmuth H. Lederer Zeit seines Lebens so formuliert und auch selbst vorgelebt hat. Mit der Installation eines eigenen Leiters "Digital" tragen wir den Entwicklungen jedenfalls Rechnung und freuen uns auf weiterhin spannende Herausforderungen und Projekte.

Stefan Schmudermaier, Prokurist, redaktioneller Verlagsleiter B2C

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, als der Briefträger damals an der Gemeindewohnung der Südkärntner Kleinstadt läutete, ins Vorzimmer kam und mit einer Art Erlagschein wedelte. Nur dass meine Eltern damals nichts einzahlen mussten, sondern dass es Geld gab: nicht für den Vater, nicht für die Mutter, sondern für meinen Bruder und mich. Der jüngere der Müller-Buam (heute Geologie-Professor in Frankfurt/Main) hatte für die Kinderseite der (längst verblichenen) "Kärntner Tageszeitung" das Treiben am Martini-Markt unserer Heimatstadt gezeichnet, ich hatte einige Zeilen darüber geschrieben. Mit 9 Jahren 23 Schilling bekam ich für meinen ersten Artikel, wenn ich mich nicht täusche: Viel Geld für uns, wenig (nicht einmal 2 Euro) für die Kinder von heute. Warum ich das erwähne? Weil ich erstmals begriffen habe, dass man mit Schreiben Geld verdienen kann. So war es in den 18 Jahren bei der "Presse" und auch in den anderen Tages-und Wochenzeitungen, für die ich seither tätig war. Und so ist es auch heute noch in der wichtigsten B2B-Autozeitschrift des Landes. Natürlich gibt es Tage, an denen man lieber einen anderen Beruf hätte, also zum Beispiel Schafzüchter in den Karawanken wäre. Weniger Stress, mehr Natur Aber man würde viel verpassen, sehr viel sogar: Vor allem jetzt, wo die Kfz-Branche den größten Umbruch seit ihrer Gründung erlebt, ist man gerne Journalist.Weil man an vorderster Front dabei ist, wenn sich alles ändert. Weil man Autos sieht (oder gar damit fahren darf), lange bevor sie im normalen Straßenbild auftauchen. Weil man mit Managern redet, was sie bewegt. Weil man Interviews führt mit Vorausdenkern, mit Kritikern -und natürlich mit all jenen, die tagtäglich in Autohäusern, Werkstätten, Reifenfirmen, Versicherungen und wasweißichnochwo ihr Geld verdienen. Geld, das aber nicht mehr der Briefträger bringt wie anno 1974, als meine erste Geschichte in der KTZ erschienen ist

Heinz Müller, Chefredakteur AUTO&Wirtschaft

Vor gut 20 Jahren, als ich, damals noch bei der Eurotax, zum ersten Mal Helmuth Lederer, Gerhard Lustig, Gerhard Hertenberger, Prof. Robert Billisich und Mag. Leo Szemeliker traf, war die Autowelt noch in Ordnung: Die Autobetriebe, die in der Regel mit nur einer Marke ihr Auslangen finden sollten, waren zahlreich. Uns war beschieden, die große Welle der Markenverschmelzungen und in der Folge der Mehrmarkenbetriebe zu dokumentieren. Zahlreiche Autohaus-Übernahmen sollten folgen. Manager waren, speziell in der Hersteller-und der -vielfach noch privaten Importszene -"ihrer" Marke langfristig verbunden, die Ansprechpartner, auch im Teile-, Werkstattausrüstungs-und Ölgeschäft, langjährige Bekannte. Je schwieriger die Bedingungen wurden, desto rascher begann sich das Managerkarussell zu drehen. "Eine Branche in Bewegung" trifft die Situation heute mehr denn je.

Nikolaus Engel, Chefredakteur

Die Autos werden immer besser, die Fahrzeuggattungen wie eine Ziehharmonika stetig breiter aufgezogen und die Modellzyklen sukzessive kürzer. Das macht das Business kompliziert. Für den Kunden - weil er sich bei der Auswahl immer schwerer tut -und für uns Medienmacher, weil wir Orientierung in einer komplexen Erfahrungswelt bieten müssen und diese immer spannender und ebenso vielfältig präsentieren sollten. Der journalistische Grundsatz "Kenne deine Leser, dann weißt du, was sie interessiert" gilt deshalb heute umso mehr. Moderne Fachmedien müssen die Leser in ihrer persönlichen Situation ansprechen und ihre individuellen Vorlieben und Probleme sowie Lebens-und Arbeitswelten berücksichtigen. Nur so können die vorgestellten Fahrzeuge, Produkte und Dienstleistungen in einer Form präsentiert und rezensiert werden, mit der sich der individuelle Leser identifizieren kann. Dabei ist es egal, ob es sich wie bei der 4wd und beim Allradkatalog um vierradgetriebene Modelle oder wie in der FLOTTE&Wirtschaft um fuhrparkrelevante Fahrzeuge und Dienstleistungen handelt. Wer mit seinen Lesern kommuniziert, der weiß, was sie interessiert.

Pascal Sperger, Chefredakteur

2004 entschlossen sich Helmuth Lederer und Gerhard Lustig, AUTO BILDÖsterreich als erstes Endverbrauchermedium ins Verlags-Repertoire aufzunehmen -mein Startschuss im A&W Verlag! Der Umfang des Beihefters im deutschen Magazin wurde schon nach wenigen Wochen verdoppelt, denn mir war schnell klar, dassÖsterreich-Themen weitaus mehr hergeben, wenn man sich ihrer professionell annimmt. Mit der wöchentlichen Erscheinungsweise der starken Marke können wir zudem nach wie vor hochflexibel reagieren, egal ob es sich um einen verkehrspolitischen Aufreger oder um den Sieg eines österreichischen Motorsportlers handelt. Im Übrigen ist AUTO BILD Österreich immer noch das einzige wöchentliche Automagazin in Österreich! Was bewegt den Kunden, was fasziniert ihn am Thema Auto und was lässt ihn Rot sehen -darauf fokussieren wir uns auch in Zukunft. Selbst wenn irgendwann die Frage nach der Wahl des passenden autonomen Carsharing-Dienstes wichtiger wird als PS-Zahlen oder Sprintwerte.

Severin Karl, Chefredakteur








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