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Ausgabe
12
2017


Mit mehr als 600.000 verkauften Autos zuversichtlich in die Zukunft

Diverses

Sieben europäische Länder werden durch Privatimporteure mit Neuwagen von Toyota versorgt -Österreich ist eines davon. Dies wird sich zumindest bis September 2023 nicht ändern, denn der Import-Vertrag wurde vor Kurzem durch die Zentrale in Brüssel verlängert.


Es muss ein spannendes Erlebnis für den knapp vierjährigen Friedrich Frey gewesen sein, als sein Vater - heute Kommerzialrat und die graue Eminenz des Unternehmens - 1971 die ersten Autos aus Japan importierte: 4.000 Stück waren es im ersten Jahr, doppelt so viele wie mit der Zentrale in Japan vereinbart. Eine weitere Verdopplung gelang auch im Folgejahr und schon 1979 wurde die Zahl von 50.000 Stück überschritten. 1991 war die Viertelmillion perfekt, 2007 die halbe Million. Und heuer wurde die Marke von 600.000 Einheiten geknackt.

Und doch: Die vergangenen zwei, drei Jahre waren nicht leicht für Toyota in Europa -und auch nicht in Österreich. Der Aufschwung gelang heuer gleich zu Jahresbeginn mit dem Start des C-HR. "Allein dieses Auto bringt uns die Hälfte unseres Wachstums. Und so spüren wir, dass es wieder aufwärts geht", sagt Dr. Friedrich Frey im Interview. "Bei Toyota hatten wir heuer deutliche Zuwächse und bei Lexus werden wir das Rekordjahr von 2016 heuer wieder überbieten." Mittelfristig will Frey jährlich bei Lexus die Zahl von 1.000 Einheiten schaffen. Und Toyota soll schrittweise auf einen Marktanteil von 5 Prozent kommen. Heuer waren es in den ersten 10 Monaten2,51 Prozent, wobei im Oktober bereits ein Wert von 3,1 Prozent erreicht wurde.

Wie das gelingen soll? Vor allem mit dem Hintergrund, dass der Importeursvertrag im November um weitere fünf Jahre verlängert wurde, und zwar für Toyota ebenso wie für Lexus. "Wir haben hart daran gearbeitet, dass wir das schaffen", sagt Frey, durchaus erleichtert. Für ihn und sein Team in der Zentrale in Wien-Inzersdorf ist es nun leichter zu planen, immerhin geht es um einen Zeitraum bis September 2023.

Dass Toyota derzeit im Aufschwung sei, habe mehrere Gründe, sagt Frey. Denn schon in den vergangenen 12 Monaten sei viel passiert. "Damit meine ich nicht nur die Einführung des C-HR, sondern auch die Offensive bei den Hybridautos." In Zeiten, wo viel über die Zukunft des Diesels geredet werde, sei es umso wichtiger, eine Alternative anzubieten. Daswissen auch die 70 Toyota- Partner mit ihren 95 Outlets. "Bei uns kommt der Hybrid sehr gut an", freut sich Frey: "Der Anteil bei Toyota liegt in Österreich bereits bei 50 Prozent, während es im Europa-Schnitt 40 Prozent sind. Und bei Lexus werden in Österreich sogar 99 Prozent aller Autos mit Hybridantrieb verkauft."

Bevor 2019 die wirklich große Offensive von Toyota kommt, ist 2018 eher ein Jahr der Konsolidierung: Wir konzentrieren uns auf ein Facelift des Toyota Aygo zur Jahresmitte und auf die Österreich- Premiere des Lexus LS auf der Vienna Autoshow." Einen "echten Angriff" verspricht Frey hingegen für 2019: "Da kommen gleich 6 neue Modelle." Das Besondere daran: In einigen Modellreihen werden ab diesem Zeitpunkt Fahrzeuge mit kleinem oder größerem Hybridmotor angeboten: "Je nachdem ob jemand mehr in der Stadt oder auf dem Land fährt, kann er zu unterschiedlichen Modellen greifen. Das wird der Marke einen ordentlichen Schub verleihen."

Ähnliches gilt auch für die Brennstoffzelle: Das liegt weniger an den Stückzahlen, die anfangs wohl eher im überschaubaren Bereich liegen werden als am Image-Schub, den solche Fahrzeuge bringen. Man erinnere sich an die Zeit rund um die Jahrtausendwende, als Toyota den Hybrid einführte und vonso manchem Mitbewerber belächelt wurde. Und heute? Siehe oben! Der erste Mirai mit Brennstoffzellenantrieb ist bereits in Österreich unterwegs, der Verkaufsstart soll 2018 erfolgen. "Die Toyota- Ingenieure haben sich zuvor alle fünf Wasserstoff-Tankstellen angeschaut, ehe sie ihr Okay gegeben haben", berichtet Frey. Übrigens: Dass das Interesse an solchen Fahrzeugen wächst, zeigt schon die Tatsache, dass es erste Verkaufsgespräche mit potenziellen Interessenten bereits zu einer Zeit gab, als noch nicht einmal der Verkaufspreis des Mirai feststand.

Frey freut sich jedes Mal, wenn er auf der Straße einen älteren Toyota sieht: "Diese Autos sind mittlerweile gefragte Youngtimer." Das am stärksten verkaufte Modell der vergangenen Jahrzehnte war übrigens der Corolla, gefolgt vom Hilux und dem Land Cruiser. Und was ist der älteste in Österreich zugelassene Toyota?"Der Crown meines Großvaters, Baujahr 1970", kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Er steht im Schauraum im Arsenal und fährt bei der Toyota Frey Classic mit."


(MUE)





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