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Ausgabe
12
2017


Verlässlichkeit und Leidenschaft: Deshalb arbeiten wir alle hier!

Diverses

Es sind völlig unterschiedliche Lebenswege, die uns zum A&W Verlag führten. Doch uns allen ist eines gemeinsam: Die Leidenschaft für eine Branche, die so vielfältig ist wie kaum eine andere!


Verlässlich über Jahrzehnte, am Puls der Branche, leidenschaftlicher Journalismus, gründliche Recherche, kritisch, innovativ und qualitätsbewusst waren meine ersten Gedanken, zu 30 Jahren AUTO&Wirtschaft. 30 Jahre Start-up mein nächster. Denn zwei Dinge kennzeichnen ein Start-up im Besonderen und die treffen auch auf AUTO&Wirtschaft zu. Eine innovative Idee, die bestehende Strukturen aufbricht -diese hatten Helmut Rockenbauer und Fritz Knöbl, als sie vor 30 Jahren mit A&W eine eigenständige und kammerunabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Automobil leben, gründeten. Dazu kam rasches Wachstum, das vor allem nach der Übernahme der A&W durch Helmuth H. Lederer und Gerhard Lustig einsetzte. Von einem Fachmagazin mit 11 Ausgaben hat sich der A&W Verlag zum Autoverlag Nr. 1 mit 10 Medienmarken vom Magazin bis zum Event von Brancheninformation bis Lifestyle-Endkundenmagazin und knapp 300 Ausgaben pro Jahr entwickelt. Der Aufbau des größten automotiven Newsrooms in Österreich war die logische Konsequenz. Unser Motto: Wir leben, denken und schreiben Auto in all seinen Facetten. In Verbindung mit journalistischer Qualität und professionellem Handwerk wird dies unsere Richtschnur bleiben, bei jedem neuen Projekt, das wir starten. Wir stehen am Beginn einer neuen digitalen Welt. Als Verlag sind wir gefordert, die neuen Lese-und Nutzungsgewohnheiten zu verfolgen und zu gestalten. Gerade in einer schnelllebigen digitalen Zukunft werden Informations-und Wissensvorsprung, auf den man sich verlassen kann, weiterhin der Schlüssel zum Erfolg sein. Ich bin seit 44 Jahren in der Autobranche, aufgewachsen hauptsächlich im Autohaus-Schauraum, das war das Verantwortungsgebiet meines Vaters im -noch immer erfolgreich existierenden - Familienbetrieb. In meiner beruflichen Entwicklung hat sich das Auto wie ein roter Faden durchgezogen. Ford-Pressebüro, Motorressort einer Tageszeitung, Pressearbeit im Motorsport, eine lange Zeit im Fachmedienbereich, die Selbstständigkeit im Gebrauchtwagenbereich und schließlich AUTO&Wirtschaft als größter automotiver Verlag Österreichs. Warum ich Ihnen das berichte? Weil es zeigt, dass die Autobranche mein Leben geprägt hat und es weiter tut. Alle Erfahrungen, die ich bei diesen vielen Stationen, angefangen als Sohn eines Autohändlers, sammeln konnte, helfen mir heute, das beste Branchenmedium zu gestalten. Erfahrungen, die mir helfen, jeden Gesprächspartner zu verstehen und ihm auf Augenhöhe zu begegnen. Erfahrungen, die mir erlauben, in Leitartikeln und Kolumnen zu beurteilen und auch zu urteilen. Die Autobranche ist meine Leidenschaft und hier bei AUTO&Wirtschaft habe ich das Umfeld gefunden, um diese Leidenschaft mit großem Erfolg und hoher Akzeptanz zu leben. Die hohe Akzeptanz für das Medium darf ich mir allerdings nicht selbst auf die Fahnen heften. Dafür sind meine Vorgänger und alle aktuellen Kollegen verantwortlich, die bei Engagement, Kompetenz und Auftritt zweifellos die Besten der Branche sind. Seit Kurzem darf ich als Prokurist und Verlagsleiter für die B2B-Medien der Geschäftsführung des Hauses angehören und damit die Richtung in die herausfordernde Zukunft maßgeblich mitgestalten. Die Entscheidungswege mit Peter Affolter und Geschäftsführer Stefan Binder sind in diesem Verlag kurz und effizient, mehr denn je eine Grundvoraussetzung für den Erfolg in den kommenden Zeiten des raschen Wandels. Ich freue mich, diese kommende, spannende Zeit begleiten zu dürfen.

Dieses simple Gefährt auf seinen vier Rädern ist in mehr als einem Jahrhundert zu einem der mächtigsten Wirtschaftsfaktoren unserer Welt geworden, schrieb A&W-Herausgeber Helmut J. Rockenbauer in sein 1987 erstmals aufgelegtes Fachmagazin Auto&Wirtschaft. Ans Auto haben wir alle unser Leben gehängt und ein vitales Interesse an diesem und möglichst weitgehende Informationen darüber. A&W entwickelte sich im Laufe der 30 Jahre zur akzeptierten Nachrichtenschiene für die heimische Lobby, für alle, die vom Auto leben -umfassend und ehrlich, auch wenn das manchem nicht passt. Aber genau das ist die Stärke, die 2003 nach der Übernahme durch Eurotax-Gründer Helmuth H. Lederer zusätzlich einen Qualitätsschub bekam und auch über unsere Landesgrenzen hinauswuchs. A&W ist auch in der Schweiz im Marktsegment Spitze. Die Leser und Inserenten haben entschieden und AUTO&Wirtschaft den Marktführerstatus in Österreich gegeben. Den zu verteidigen und auszubauen, ist unter vielfach geänderten Rahmenbedingungen eine schwierige, jedoch reizvolle Aufgabe. Auf dem Weg in die 4. Dekade haben wir uns um den Medienfaktor Online ergänzt und die heutigen Themen sind längst nicht mehr die von vor der Jahrtausendwende. Der Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft wurde heiß diskutiert und von den politischen Parteien unterschiedlich aufgefasst. Inzwischen sind wir Bestandteil der EU und die Kleinen sind damals wie heute in Gefahr, gegen die Konzerne zu unterliegen. Heute in der Dimension der globalen Interessen, die etablierte politische Denkmuster zu erschüttern imstande sind. Nationalistisch orientierte Denkmuster -siehe Deutschland - bekommen auch bei uns Zugkraft. Unsere Politik durchdringt volksdemokratischen Automobilitätsfreiraum mit pseudovisionären Ideen und Maßnahmen, die im Umfeld eines europäischen Binnenmarktes immer problematischer in die tägliche Betriebsrealität umgesetzt werden können. Damit spinnen wir den roten Faden aus den vergangenen 30 Jahren hinüber in die Zukunft. Autobesitz und Nutzen konservativer Form wird Platz gemacht für global orientierte Themen wie neue Antriebssysteme, autonomes Fahren, Aufbau innovativer Geschäftsmodelle auf Basis der Vernetzung und der Umbau der Unternehmen zu Mobilitätsdienstleistern. Diese vier Modelle sind Teil einer Wachstumsstrategie, in der sich lokale Dienstleister alter Prägung ihre Zukunft gestalten werden, verlässlich auch in die 5. Dekade hinein auf Basis der Verbrennungsmotorentechnologie. Wir werden die Verknüpfung der Trends, die eigentliche Revolution im Mobilitätswesen mit voller Power beobachten, recherchieren und berichten. Das einst simple, jetzt komplizierte Gefährt Auto wird weiter unsere Zukunft begleiten!

Was hat mich als Rechtsanwalt vor 30 Jahren veranlasst, eine Autozeitung zu gründen? Nicht die Begeisterung fürs Auto -die hält sich bei mir bis heute in Grenzen. Der wesentlichste Grund war, dass ich von der Zukunft der Kfz-Branche überzeugt war. Von der Notwendigkeit und Freiheit der individuellen Mobilität. Damals war die Welt der Autohändler noch halbwegs in Ordnung. Händlerverträge bestanden aus lediglich vier Seiten. Obwohl viele jährlich mit einer bloß sechsmonatigen Frist zum Jahresende kündbar waren, blieb der Kündigungsdruck gering. Zwischen Händlern und Importeuren galt die Devise: Leben und leben lassen. Deshalb gab es vor 30 Jahren auch kaum Rechtsstreitigkeiten. Für mich als Anwalt gab es in der Branche - zumindest rechtlich -nichts zu tun. Doch die Unternehmenskultur der Autobauer änderte sich. Sie kamen zur Überzeugung, dass die nationalen Vertriebsstrukturen zu viel verdienen. Sie wurden als überflüssiger Kostenfaktor beurteilt -den man einsparen kann. Die Halbwertszeit der von den Konzernzentralen entsandten Manager wurde immer kürzer. Parallel dazu wurde der Druck auf die Händler immer größer. Das Ende dieser Entwicklung ist noch nicht abzusehen. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass lokale Vertriebs-und Servicestrukturen weiterhin erforderlich sind, um unser Grundrecht auf individuelle Mobilität sicher zu stellen. Und dafür wird die Branche auch künftig AUTO&Wirtschaft als Sprachrohr benötigen.








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