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Ausgabe
12
2017


Omama-und Opapa-Care

Diverses

Peter Jahn ist seitüber 20 Jahren Berater des Verkehrsministeriums zum Thema Kindersicherheit und seit Kurzem selbst Großvater.


Nur zu gerne geben frischgebackene Eltern aus Entspannungsgründen den Nachwuchs an uns Großeltern ab. Und man nimmt sie gerne, die Gschrapperln, und unternimmt etwas mit ihnen. Doch bei aller Liebe und vorhandener Vorerfahrung gilt"s, einiges neu zu lernen -Isofix, Front-Airbags oder Gurtstraffer gab"s zur Zeit meiner Kinder noch nicht! Die Welt ist für Neulinge grundsätzlich viel sicherer geworden. Doch die Anschaffung eines hochwertigen Systems reicht bei Weitem nicht. Man muss es auch konsequent und korrekt verwenden.

Oldies but Goldies. Immerhin sind Sie Herr oder Frau Kapitän auf dem Schiff und haben die Verantwortung für die gesamte Mannschaft -das sieht auch das Gesetz so. Wer Kinder nonchalant un-oder schlecht gesichert transportiert, kommt mittlerweile nur mit einer Anzeige davon, die sich gewaschen hat, plus einem Eintrag im Führerscheinregister. Beim zweitenDelikt geht"s ab in die Fahrschule zur Nachschulung und beim dritten Mal geht"s zu Fuß für drei Monate. Kinder nicht bestmöglich zu sichern ist mehr als 20 Jahre nach der Einführung der Kindersitzpflicht längst kein Kavaliersdelikt mehr!

Überheblichkeit kommt vor dem Aufprall. Haben Sie übrigens schon einmal in der Betriebsanleitung Ihres Autos geblättert? Nein? Brauchen Sie nicht als erfahrene Autobenutzer? Na, Sie würden sich wundern, welche Vielzahl an passiven Schutzsystemen moderne Autos heutzutage bieten. Auch für Kinder.Ob Gurthöhenverstellung, integrierte Kindersitze, Airbag-Deaktivierung oder Top-Tether-Punkte. Ja, das alles müssen Sie vom eigenen Auto wissen, bevor man Ihnen Schutzbefohlene anvertrauen kann.

Billigsitze gibt"s auch bei Oma und Opa nicht! Immer wieder erlebt man Familien, die ein sicherheitsbewusstes Doppelleben führen. Im Hauptfahrzeug der Familie trohnt das Topmodell des letztjährigen Kindersitztests. Schaut man im Fuhrpark weiter, so finden sich dort schon günstige Secondhand-Geschenke -und für Omas Auto tut"s dann auch das No-Name-Produkt aus dem Discounter. Weil der Opa eh so langsam fährt Nun, auch versierte Lenkende können, ganz unverschuldet, zum Handkuss kommen und auch in liebevoll erhaltenen Oldtimern sollte die neueste Kindersitztechnik zum Einsatz kommen.

Hochwertige Kindersitze sind zwar, bedingt durch die deutlich höherwertige Technik, mittlerweile teurer geworden -verglichen mit rund 1.800,- Euro, die pro Sitzplatz auf den Vordersitzen standardmäßig an passiver Schutztechnik verbaut sind, sind die Ausgaben allerdings immer noch eine Lappalie.

Daher gewähren weise Großeltern gerne ein zinsfreies Darlehen, um sich abends entspannt zurücklehnen zu können, weil sie wissen: Gesundheit kann man nicht kaufen. Und ein ruhiges Gewissen schon gar nicht. n








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