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Ausgabe
12
2017


Ein Freund für alle Fälle

Diverses

Nicht nur der Hund, auch der Mitsubishi ASX zeichnet sich als solcher aus: Er ist vielseitig, kompakt und im Basismodell absolut günstig. Dank Allradantrieb fühlt er sich auf jedem Parkett zu Hause. Und fesch ist er obendrein auch noch.


Wer um jeden Preis optisch und größentechnisch mit seinem Familien-SUV auffallen will, der möge an dieser Stelle bitte aufhören zu lesen und weiterblättern. Wer hingegen gern ein kompaktes, verlässliches, praktisches und hübsches SUV für seine Lieben mag, für das man nicht Haus und Hof verkaufen muss, sondern das bereits um den sensationellen Einstiegspreis von 19.990,-Euro zu haben (je nach aktuellem Bonus geht"s sogar noch ein wenig günstiger) und dazu angenehm und erfrischend zu fahren ist, modern vernetzt ist und dabei auf klassisches Design setzt, der ist herzlich eingeladen, die kommenden vier Seiten genau zustudieren und dabei die Vorzüge und Talente des aufgefrischten Mitsubishi ASX zu erfahren. »

Kinderleicht zu bedienen

Es ist ein Crossover wie aus dem Bilderbuch: kompakt und knackig in den Maßen, dennoch geräumig. Kein Wunder also, dass Citroën C4 Aircross und Peugeot als Geschwistermodelle sozusagen baugleich sind und ebenfalls entsprechend gern gekauft werden.

Die neuen ASX-Connect-Modelle haben selbstverständlich das neue sportliche Gesicht, den Dynamic Shield, punkten aber vor allem mit einem leicht und intuitiv zu bedienenden Infotainmentsystem mit Navigation, USB-Anschluss, integriertem CD/DVD-Player und Apple Car Play bzw. Google Android Auto, heißt konkret: Unabhängig davon, ob Sie Apple-undAndroid-User sind, haben Sie nun die gewohnte Oberfläche Ihres Smartphones direkt auf dem Fahrzeug-Touchscreen -und das Multimediasystem ist somit kinderleicht zu bedienen, was auch die Kleinsten schätzen, weswegen wir Ursula mit ihren Kindern Anna, Carina und Nachbarskind Vera auf unsere Testfahrt mitgenommen haben, um die Vorzüge des ASX zu erfahren, und uns aufgrund des warmfeuchten Wetters für eine Schwammerlsuchwanderung entscheiden.

Viel Patz auf engem Raum

Geblieben im Vergleich zum Vorgängermodell ist dem neuen ASX seine hohe Alltagstauglichkeit. Immer wieder erstaunlich, wie überaus geräumig Cockpit und Fond in diesem nur 4,3 Meter langen Crossover sind. Da haben auch Großgewachsene überall gut Platz und kleine und größere Kinder sowieso.

Durch seine stramme und kompakte Statur passt er in deutlich mehr Parklücken hinein als so mancher Konkurrent -was vor allem für Fahrten in die Stadt gefällt. Die urbane Familie wird wohl auch mit der Basismotorisierung (2WD, 1,6 Liter Benzinmotor) ihr Auslangen finden, wodurch der Preis dann deutlich günstiger ist als bei unserem Testgefährt.

Kernig und kräftig

Dieses hatte erfreulicherweise zum einen deutlich mehr Leistung und auch die angenehme Automatikschaltung, und zum anderen -und damit fällt der ASX plötzlich deutlich auf, denn nur wenige der so beliebten Kompakt-SUV bieten wirklich Allradantrieb -das All Wheel Control System "AWCS". Mit diesem lassen sich die verschiedenen Fahrmodi elektrisch einstellen, also sowohl spritsparender Frontantrieb, Allradantrieb und 4wd-Lock, in dembei Allradantrieb auch noch erhöhter Kraftfluss auf die Hinterachse wirkt.

Wo lassen sich die vielseitigen Fahreigenschaften besser testen als bei einem Ausflug in den Wald, zudem wir vorerst raus aus der Stadt undüber die Autobahn fahren müssen, und das bei dichtem Regen? Prinzipiell kein Vergnügen bei solch einem Wetter, doch der Mitsubishi ASX hält auch auf nasser Fahrbahn sicher die Spur und schnurrt dezent über den Highway. Trotz prasselnder Tropfen ist es angenehm ruhig im Innenraum, ordentlich undunauffällig wechselt die Automatik die einzelnen Schaltstufen. Wer dennoch gern selbst Hand anlegen will, kann mittels Schaltpaddels die Gangwechsel bestimmen, wir überlassen allerdings gern dem ASX die Wahl und genießen eine unaufgeregte Autobahnfahrt mittlerweile wieder bei Sonnenschein.

bei den sieben, nein, drei Zwergen

Nachdem wir die Autobahn verlassen haben und auf die erste Schotterstraße eingebogen sind, zaubert uns der knackige Japaner erneut ein Lächeln ins Gesicht: Dank der stimmigen Kombination aus 150 PS-Diesel, Automatik und Allradantrieb surren wir problemlos und souverän über den glitschigen Kies, auch auf Erdwegen kommen wir locker und leicht voran.

Als wir halten, turnen die Kids sofort nach vor, um endlich die Apps auf dem Touchscreen, die sie schon aus der zweiten Sitzreihe fasziniert haben, zu inspizieren. Plötzlich ist das Schwammerlsuchen gar nicht mehr wichtig und als es erneut zu regnen beginnt, zieht auch "Leihhund" Sheila den adretten ASX einem Waldspaziergang vor.

Praxisorientiert

Passt perfekt in unser Szenario, denn abschließend wollen wir noch eine Lanze für den Innenraum brechen. Da wird bei Testberichten gern angemerkt, dass das Kunststoffmaterial auf dem Armaturenbrett und in den Türverkleidungen gerne etwas hochwertiger ausfallen dürfte ja, eh, allerdings wäre der ASX dann deutlich teurer -und der appetitliche Einstiegspreis ist doch ein wesentliches Kaufargument -und wahrscheinlich auch weniger leicht und mühelos zu reinigen. Denn Fingertapser und Fußtapser im Interieur sind mit einem Wisch weg.

Unser Fazit: preislich hoch attraktives Kompakt-SUV, das sich gediegen mehrausstatten lässt, und bereits beim Basismodell serienmäßig Berganfahrhilfe, beheizte Seitenspiegel und einiges mehr bietet. n

Mitsubishi ASX 2.2 DI-D 4WD Intense Connect

Preis: 31.490,-€ (Einstiegspreis ab 19.990,- €) 150 PS/110 kW | 0-100 km/h in 10,8 sec

(im Test): 5,8 (7,0) /100 km |Ø CO2-Emission lt. Hersteller: 152 g/km | Kofferraum: 419-1.219 5 Sitzplätze | 2 kindersitztaugliche Fondplätze

Antrieb: Automatik |Ø Verbrauch lt. Hersteller

Resümee

Ein klassisches und kompaktes Familien-Crossover für die vielseitige und kompakte Familie, markengerecht mit Allrad und neuerdings top-vernetzt Was uns gefällt: die großen Seitenspiegel Was uns fehlt: eine auch für größere Finger geeignete Back-Taste Familienbonus: günstig und geräumig auf kompaktem Raum








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