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Ausgabe
12
2017


Jimny und die loyalen Händler

Diverses

Seit 37 Jahren verkauft Suzuki inÖsterreich Autos: Importeurschef Helmut Pletzer über die Erfolge einer Marke, die vom Motorrad kam.


Der Erfolg von Suzuki inÖsterreich war quasi vorgezeichnet, auch wenn manche Händler (vor allem jene der etablierten Marken) damals, im Jahr 1980, dachten, dass es sich nur um "Motorräder mit Auto-Karosserie" handeln würde. "Schuld" daran ist nicht zuletzt der LJ80: "Es gab ja 1980 keine anderen kleinen Geländewagen",sagt Helmut Pletzer, der seit mittlerweile 12 Jahren den Importeur managt. Heute werden die Autos von damals zu Liebhaberpreisen gehandelt.

Pletzer weiß auch genau, "wie die Händler ticken", wie er selbst sagt: Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er 10 Jahre lang im elterlichen Betrieb in Salzburg. Weil Pletzer die tagtäglichen Sorgen (etwa bei den Verkaufszielen, um einen Bonus zu erreichen) kennt, freut es ihn umso mehr, dass ein Drittel derHändler, die heute für Suzuki tätig ist, schon damals, also in den 1980er-Jahren, für die japanische Marke aktiv war. Beim Importeur weiß man die Loyalität zu schätzen: "Ich möchte mich für den seinerzeitigen Mut bedanken", sagt Pletzer: "Und auch für den jahrzehntelangen Einsatz. Nur so ist es gelungen, dass sich Suzuki als bedeutende Marke in Österreich etabliert hat." Heute ist in vielen Fällen schon die zweite Generation für Suzuki tätig. "Suzuki ist wegen des Schwerpunkts auf Allrad und kleine, kompakte Pkws auch eine ideale Partnermarke, die sich nicht leicht kannibalisiert", sagt Pletzer. Derzeit verkauft jeder der 59 österreichischen Händler (mit insgesamt 70 Outlets) im Schnitt 140 Neuwagen pro Jahr: "Das Ziel sind 150", erklärt Pletzer: "Doch man kann unsere Autos nicht einfach nur mitverkaufen, sondern man braucht als Händler auch die richtige Einstellung zuunserer Marke." Ein wichtiger Aspekt ist auch die Zuverlässigkeit: "Ich kenne einige Damen, die sich in den 1980er-Jahren den ersten Swift gekauft haben und mittlerweile den fünften oder sechsten Swift fahren."

Dass der kleine Kraxler namens Jimny (als Nachfolger von LJ80 und Samurai) eine Sonderstellung am Markt hat, weiß ohnehin jeder, der sich für Allradler interessiert: "Der Jimny ist ein Phänomen. Als ich vor 19 Jahren als Verkaufsmanager zu Suzuki gekommen bin, war es meine erste Tätigkeit, den Jimny einzuführen." Auch heute ist er quasi ein Selbstläufer: Wir verkaufen ohne großen Marketingaufwand 1.000bis 1.500 Stück pro Jahr." Der Nachfolger wird in der 2. Jahreshälfte 2018 präsentiert. Keine Sorge: Die DNA bleibt zu 100 Prozent gleich.


(MUE)





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