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Ausgabe
12
2017


"Mir geht es darum, dass unsere Betriebe geschützt sind."

Diverses

"Es gibt natürlich Leute, die schon seit 25 Jahren fantasieren, dass George Orwells Visionen Wirklichkeit werden."


Hubert Aichlseder

"Es kommt da etwas ziemlich Massives auf uns zu."

Klaus Edelsbrunner

Eigenes Formular entwickeln "Mir schwebt vor, dass wir bis zum Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung ein Formular entwickeln und zur Verfügung stellen, das sämtliche datenrelevanten Fragen betrifft. Letzteres könnte das Autohaus beim Kauf eines Pkw mit dem Kunden abarbeiten", schlägt Einzelhandelssprecher Komm.-Rat Ing. Josef Schirak vor. "Im Zuge dieser Abwicklung könnte der Kunde individuell auswählen, welche seiner Daten verwendet werden dürfen. Damit kann der Kunde ausschließen, was er nicht will, und muss sich gleichzeitig mit jeder einzelnen Position auseinandersetzen. Mir geht es als Interessenvertreter des Fahrzeughandels vor allem darum, dass unsere Betriebe geschützt sind!"

Transparenz schafft Vertrauen "Wir gehen davon aus, dass es aufgrund der neuen Datenschutz- Grundverordnung zu einer erhöhten Sensibilität auch bei Kunden kommen wird, weil diese von den Medien thematisiert, kommuniziert und in der Folge auch diskutiert werden wird", glaubt Hansjörg Mayr, Vorstand Digital und IT bei der Hyundai Import GmbH/Wien. "Insofern ist es wichtig, dass man fundiert und korrekt informiert. Gleichzeitig meine ich, dass bei entsprechender Transparenz gegenüber den Kunden wir in den allermeisten Fällen deren Vertrauen gewinnen können - vor allem dann, wenn wir Lösungen anbieten, die dem Kunden auch Nutzen bringen."

Auch im Betrieb mehr aufpassen "Manche Kunden wollen nicht angeschrieben werden, manche wollen auch aus der Kartei gelöscht werden. Wir müssen also bereits heute aufpassen, diesen Kundenwünschen zu entsprechen", sagt Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner, Geschäftsführer Autohaus Edelsbrunner/Graz und Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels. Was die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, die am 25. Mai 2018 in Krafttritt, betreffe, "sind wir bereits in den Vorbereitungen, denn es kommt da etwas Massives auf uns zu". Es gehe auch darum zu erkennen, "welche Daten wir überhaupt im Betrieb haben". Das betreffe u. a. sensible Daten der Mitarbeiter wie Geburtsdatum und Religionsbekenntnis ebenso wie Bewerbungen.

Kundenwünsche ernst nehmen "Wir merken schon, dass bei einigen Kunden die Sensibilität, was die Weitergabe von Daten betrifft, steigt", berichtet Gerhard Skrbetz, Vertriebsleiter im Autohaus Koinegg/Eisenstadt. "Ich bekomme laufend Rückmeldungen unserer Kunden, die uns ersuchen, ihnen nichts mehr zuzuschicken oder sie nur mehr per E-Mail zu verständigen: Diese Kundenwünsche nehmen wie auch sehr ernst." Man habe bereits in der Vergangenheit großen Wert auf sorgfältigen Umgang mit Daten gelegt. "Mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung kommt eine klarere gesetzliche Regelung, und wir werden lernen, damit umzugehen".

"Die EU-Datenschutz-Grundverordnung bringt zusätzlichen Verwaltungsaufwand."

Manfred Ellensohn

"Wir werden lernen, damit umzugehen."

Gerhard Skrbetz








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