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Ausgabe
11
2017


Die gute Absicht ist oft ein falscher Hund

Diverses

Die Nationalratswahlen sind geschlagen und die Erwartungshaltung an die neue Regierung - egal in welcher Konstellation -ist groß.

Die Unternehmer erwarten sich die oft versprochene und nie gewährte Senkung der Abgabekosten und ein Eindämmen von Behördenschikanen, schließlich bringen die Unternehmer dem Staat das Geld.




Die arbeitenden Menschen fordern bessere Rahmenbedingungen. Die Schaffung von ausreichend Vollzeitarbeitsplätzen im Land war keiner einzigen Partei deklariertes Wahlkampfthema.

Der Weckruf ereilt aber auch den Automobilhandel, dessen hypermoderne Produkte noch kaum digital, vernetzt, autonom wahrgenommen werden. Breite Kundenschichten handeln weiter konventionell. Von den virtuellen Botschaften der Konzern-und Politikstrategen kommt wenig bei ihnen an.

Zum Glück, wie man aus den Autohäusern und Werkstätten erfährt. Online-Selbstbucher machen ihre Erfahrungen -selten durchgehend zufriedenstellend. Das Abwicklungssystem von der Produktauswahl über die Bestellung bis hin zur Auslieferung und daraus folgendem Service und Zusatzgeschäft ist lange nochnicht schlüssig bzw. kundenfreundlich. Widersprüchlich ist das alles nach außen!

Laut Beratungsgesellschaft PwC wird in den nächsten zwei Jahrzehnten der Neuwagenbedarf weiter steigen, jedoch durch Carsharing eine stärkere Nutzung des Fahrzeugbestandes erfolgen. In der Folge, so ab 2030 vermuten Auguren, werden immer weniger Menschen selbst ein Auto besitzen, durch autonome Fahrangebote jedoch die Bequemlichkeit und damit der Individualverkehr steigen.

Bei aller Online-Affinität braucht es den Menschen. Handel und Service haben also weiter gut zu tun.

Die mit dem Kanzlerwechsel von vielen erhoffte Wende kann man aber erst beurteilen, wenn wir mitten drinnen sind. Das wird dauern, auch wenn wahlkampfrhetorisch nur gute Absichten nachklingen.

Auf breiter Basis endlich wieder Erträge zu sichern, ist wohl die beste und dringendste Absicht, die man haben kann, sagen die Menschen

Umüberhaupt vom Fleck zu kommen, braucht der Kanzler -parteiübergreifend - die besten Köpfe in der Regierung, um die vielen offenen Entscheidungen der Vergangenheit lösen und im EU-Wettstreit die neuen Herausforderungen in Wirtschaft und Sozialsystem bestmöglich für Österreich bedienen zu können.

2018 stehen nämlich schon wieder Wahlen an und der falsche Hund wedelt wieder freundlich vom Wahlplakat. Bis Weihnachten sollte also die Bescherung aufgehen, egal wer die Geschenke bringt!








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