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Ausgabe
11
2017


"Motiviert für die Zukunft!"

Diverses

2016 war VW Dritter bei den großen Marken, heuer steht die Marke an der Spitze: Mag. Wilfried Weitgasser, Geschäftsführer von Porsche Austria, über Diesel, Händler und die E-Autos.


A&W: In den vergangenen 2 Jahren hatte VW die wohl größte Krise des Bestehens zu bewältigen: Kommt es für Sie nicht überraschend, dass Ihre Marke in der Gunst der Händler ganz weit vorn steht?

Mag. Wilfried Weitgasser: Nein, denn in der VW- Organisation gehört ein enger Zusammenhalt seit jeher zur Tradition. Wir sind sehr stolz, dass die Organisation so geschlossen hinter der Marke steht. Ein schöner Beweis für eine jahrzehntelange partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und mich bei allen Mitarbeitern von Volkswagenin den Betrieben bedanken. Ihre Leistung ist bemerkenswert und verdient den allerhöchsten Respekt. Ihr täglicher Einsatz imponiert mir und motiviert mich zugleich für unsere gemeinsame Zukunft.

Der Marktanteil von VW liegt inÖsterreich seit Jahren, ja eigentlich Jahrzehnten bei rund 17 Prozent. Das ist auch in den vergangenen beiden Jahren so geblieben, obwohl Österreich ein sehr wichtiger Dieselmarkt war und ist.

Weitgasser: Entscheidend ist wohl auch, dass unsere Händler und Werkstätten lokal sehr stark verwurzelt sind. Sie haben mit ihren Kunden eine enge Beziehung, und das schlägt sich in den guten Zahlen nieder. Dazu kommt, dass wir im Spätsommer die Verschrottungsprämie für Österreich durchgeboxt haben.

Wie läuft die Rückrufaktion bei den betroffenen Diesel-Fahrzeugen?

Weitgasser: Mehr als 85 Prozent der Fahrzeughalter, die wir erreicht haben, sind bereits mit ihren Fahrzeugen zu unseren Werkstätten gekommen. Bis Mitte 2018 wollen wir die Aktion abschließen.

Wie haben vor 2 Jahren die Händler reagiert, als sie von der Dieselkrise erfahren haben?

Weitgasser: Sie waren - wie wir alle -vor den Kopf gestoßen. Doch wir in Österreich waren das erste Land, das eine Händlerkonferenz gemacht hat. Wir haben uns nicht versteckt, sondern darüber geredet, wie wir das Ganze am besten schaffen. Es hat sich ausgezahlt.

Angesichts der Dominanz von VW inÖsterreich ist meine nächste Frage eher theoretisch: Gibt es bei Ihnen so etwas wie weiße Flecken im Netz?

Weitgasser: Nein. Mit 109 Händlerstandorten und 109 Agenten sind wir sehr gut aufgestellt: Insgesamt sind es 280 Betriebe, die VW-Service anbieten. Ein so großes Netz brauchen wir auch, um den hohen Bestand bedienen zu können.

Wie läuft Ihre Zusammenarbeit mit dem Verein Österreichischer VW Audi Seat Skoda Betriebe?

Weitgasser: Wir haben einen hervorragenden Austausch mit Stefan Hutschinski und seinem Team; der Verein ist sehr konsensorientiert. Auch das ist ausschlaggebend dafür, dass die Marke Volkswagen so gut dasteht.

Im Oktober wurden erste Detailsüber die neuen Rahmenbedingungen für Händlerverträge bekannt. Gibt es schon eine Entscheidung, wie es in Österreich weitergehen wird?

Weitgasser: Nein, dazu kann ich noch nichts sagen. Stefan Hutschinski ist in der Gruppe, die darüber verhandelt. Wir werden uns die Verträge genau ansehen, auf nationales Recht überprüfen und Punkt für Punkt mit dem Händlerverein und den Händlern in Workshops durchgehen. Ich denke, dass wir im Frühjahr 2018 mehr sagen können.

Werden auf die Händler in Sachen CI Änderungen zukommen?

Weitgasser: Unsere Betriebe sehen aus, so wie es der Hersteller vorschreibt. Da ist nichts geplant.

Welche Neuheiten werden demnächst in den VW-Schauräumen zu sehen sein?

Weitgasser: Polo und Tiguan Allspace sind gestartet, der T-Roc kommt im Jänner 2018 und wird sicher viele Käufer finden. Mitte 2018 startet der Touareg. Dazu kommt unsere Initiative in Sachen E-Mobilität: Ich bin mir sicher, dass der I.D. Buzz eine Ikone der E-Mobilität werden wird. Auch wenn es länger dauert als bei anderen Herstellern: VW überlegt genau, doch dann kommen die Produkte gewaltig und nachhaltig.








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