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Ausgabe
11
2017


Virtuelles Marketing für reale Produkte

Gewerbe

An 2 Standorten im tschechischen Pardubice fertigt der japanische Hydraulikkonzern Dämpfer und Federn. Beim Marketing setzt man künftig auf Virtual Reality und eine Mobile App.


Hydraulikkonzern KYB, vormals und vielen noch besser bekannt unter dem früheren, vom Firmengründer stammenden Namen Kayaba, ist nicht nur in Erstausrüstung und Aftermarket-Geschäft für Automobile tätig, sondern auch im Gebäude- (Erdbebendämpfer), Bahn-oder Aeronautikbereich.

Wir durften uns in der Produktion von Stoßdämpfern und Federn im tschechischen Pardubice umschauen und dabei auch die neuen Marketing-Tools unter die Lupe nehmen, eine Smartphone-App für Werkstätten und ein Virtual-Reality-Video.

Stark am Markt

Im OE-Geschäft beliefert KYB zahlreiche Hersteller: Suzuki, Toyota, Renault/Nissan und viele mehr. Am Ersatzteilmarkt, auf dem man mit dieser Erstausrüsterqualität punktet, ist man ebenso stark vertreten. Wichtigster Markt ist Japan, gefolgt vom europäischen Raum, in dem KYB 16 Prozent seines Geschäfts macht.

"1 von 3 Autos weltweit rollen mit KYB-Technik ausgestattet aus dem Werk", sagt Norbert Schmalfuß, Director für den Bereich Central Europe bei KYB Europe GmbH, die den Aftermarket für Europa steuert.

Neue App für Werkstätten

Im November bringt KYB erstmals eine eigens entwickelte App heraus, die Werkstätten bei der Problemlösung am Kundenfahrzeug und auch in der Kommunikation mit dem Auftraggeber unterstützen soll. Im Gespräch mit dem Kunden kann der Techniker auf die App zurückgreifen, um die Schäden und Probleme zu erklären. Dies erfolgt u. a. mit Links zu Videoclips, in denen z. B. Gefahren durch Verschleiß anschaulich erklärt werden. Ist die Reparatur abgeschlossen, kann dem Fahrzeughalter aus der App heraus eine SMS geschickt werden.

"Wir haben die App auf Basis einer Marktforschungsstudie gemeinsam mit Werkstatt- Profis entwickelt", so Schmalfuß. Die Anwendung ist bereits im App-Store und auch für Android-Geräte kostenlos erhältlich.

Dass der japanische Dämpferhersteller keine Berührungsängste mit aktueller Informationstechnologie kennt, beweist auch ein neues Virtual-Reality-Video, in dem die Auswirkungen verschlissener Stoßdämpfer auf das Fahrverhalten eines Autos besonders anschaulich gemacht werden. Das Video wird in nächster Zeit auf Messen eingesetzt und dient zu Demonstrationszwecken in Betrieben. Die VR-Brillen stellt KYB zur Verfügung, wie der Konzern ankündigt.








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