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Ausgabe
11
2017


Neue Verträge

Handel

Nach der Präsentation der Eckpunkte der neuen Händlerverträge im VW-Konzern geht es in den kommenden Monaten um die Details. Stefan Hutschinski, Obmann des Vereins Österreichischer VW Audi Seat und Skoda Betriebe, zu den Bedingungen.


Schon im exklusiven Round Table auf der Vienna Autoshow vor 10 Monaten hatte VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann einen Umbau des Vertriebsmodells angekündigt: "Dazu wird es einen offenen Dialog mit den Importeuren geben: Welche Veränderungen das mit sich bringt, werden wir gemeinsam erarbeiten. An der geteilten Arbeit wird sich aber nichts ändern. Auch in 20 Jahren werden Händler noch stark präsent sein."

Seit der Konferenz des europäischen Händlerverbands am 9./10. Oktober in München wissen die Händler nun etwas mehr, was sie erwartet. Dort präsentierte Stackmann mit seinem Team die nächsten Schritte: Vorrangig sei eine Kostenreduktion, und zwar bei Herstellern, Importeuren und Händlern. Nur so könne es gelingen, die in Europa eher durchschnittliche Umsatzrendite der Betriebe um einen Prozentpunkt zu steigern.

Im Frühjahr 2018 wird es spannend

Gelingen kann das aber nur mit neuen Verträgen: Einer, der bei den Verhandlungen mittendrin sitzt, ist Stefan Hutschinski, Obmann des Vereins Österreichischer VW Audi Seat und Skoda Betriebe (VASS). Er arbeitet (mit einigen anderen europäischen Händlern) seit 2 Jahren in der Arbeitsgruppe "Future of Automotive Retail", die direkt im VW-Stammwerk in Wolfsburg angesiedelt ist.

Hutschinski geht davon aus, dass die Verträge bis Ende des 1. Quartals 2018 verhandelt werden, dann werden sie den Händlern vorgelegt und nach einer zweijährigen Kündigungsfrist 2020 in Kraft treten. Dieser Meinung ist auch Mag. Wilfried Weitgasser, Geschäftsführer von Porsche Austria (siehe Interview in der Händlerzufriedenheits-Umfrage "MarkenMonitor", die dieser Ausgabe beigelegt ist). Die wichtigste Forderung von Hutschinski: "Das zukünftige Geschäftsmodell muss für die Betriebe wieder rentabel sein -und dies auch im Handel!" Bis dahin ist es noch ein weiter Weg: Außerdem müsse gewährleistet sein, dass die Händler -wie von VW versprochen -an den kommenden Direktgeschäften über das Internet und an den digitalen Dienstleistungen verdienen werden. Beim VASS geht man jedenfalls davon aus, dass keine Straffung des Händlernetzes vorgesehen ist: Veränderungen werde es, so die Zusage des Importeurs, allenfalls im Zuge von Betriebsschließungen oder -zusammenlegungen durch natürliche Prozesse geben. (MUE)








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