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Ausgabe
10
2017


Der Nadelröhrer

Diverses

Das Gesäuse in der Steiermark ist ein Paradies für Wanderer, wobei sich bereits die Anfahrt in den Nationalpark aufregend gestaltet. Besonders, wenn als Reisegefährt ein Mini Countryman vom Haus-Tuner John Cooper Works bereitsteht.


Die Krumau trägt ihren Charakter auf der Zunge. Die Straße Richtung Johnsbach im steirischen Nationalpark Gesäuse ist nämlich nichts anderes als eine Aneinanderreihung von leichten Kurven und kurzen Geraden. Links rauscht der Wildbach, rechts reflektiert die schroffe Felswand jedes Fauchen und Knurren des 231 PS starken Turbomotors. Wir fahren zügig, genießen den Flow und wie der Mini Countryman John Cooper Works auf jeden Lenk- und Gasbefehl reagiert.

Potenter Motor, starkes Fahrwerk

Pfütze, in der Kurve, quer über die Straße. Dank Allradantrieb bringt das Sport-SUV auch mit leichtem Lenkeinschlag die maximal 350 Newtonmeter easy auf die Straße. Also keine Sorge, der Countryman ist auch in seiner stärksten Ausbaustufe kein grober Renner, sondern überraschend leicht zu kontrollieren. Daran ändern auch 6,5 Sekunden auf Tempo 100 und weit über 200 km/h Top-Speed nichts. Und auch wenn man viel darüber nachdenken kann, dass der neue Mini Countryman so groß geworden ist wie ein aktueller VW Golf und mit knapp 1,55 Tonnen fast 1.000 Kilogramm schwerer ist als sein Urahne-beim Fahren spürt man all das nicht. Also, Vollgas, per Schaltpaddel am Lenkrad bei knapp 4.000 Umdrehungen in den dritten Gang schalten, rollen lassen und das Brabbeln aus dem Auspuff genießen, das jedes Mal eine leichte Gänsehaut auslöst. Vor allem wenn man dabei gerade "das Tor ins Gesäuse"- einen kurzen Tunnel durch einen Felsen und das Nadelöhr ins Gesäuse - durchfährt und der Countryman zum wortwörtlichen Nadelröhrer wird. Runter vom Gas, die Kirche und der Bergsteiger-Friedhof sind aus der Weite zu erkennen. Zeit also, sich am Innenraum des Mini zu erfreuen, der mit der jüngsten Generation auch in Ergonomie mit der Konkurrenz mithalten kann und nicht mehr bloß mit irrsinniger Kreativität bei der Platzierung von Schalter für Scheibenheber und Co auffällt. Ansonsten ist alles Mini-typisch hochwertig, ärgern tun lediglich die wenig vorhandenen Ablagen. Und was kostet der Spaß? Für den Countryman John Cooper Works mit Automatik werden mindestens 47.887 Euro fällig. Und dank langer Aufpreisliste ist da noch lang nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

Mini Countyman John Cooper Works ALL4 Aut.

Hubraum | Zylinder 1.998 cm3 | 4

Leistung 231 PS (170 kW) bei 5.000/min

Drehmoment 350 Nm bei 1.450/min

0–100 km/h | Vmax 6,5 s | 234 km/h

Getriebe 8-Gang aut.

Ø-Verbrauch | CO2 6,9 l Super | 158 g/km (EU6)

Länge | Breite | Höhe 4.299 | 1.822 | 1.557 mm

Leergewicht 1.555 kg

Kofferraum 450–1.390 l

Zuladung 595 kg

Anhängelast gebremst 1.800 kg

Basispreis | NoVA 32.400€ (exkl.) | 14 %

Das gefällt uns: die Power, der Sound, das Fahrgefühl

Das vermissen wir: etwas mehr Komfort auf langen Strecken

Die Alternativen: am ehesten noch der Mercedes GLA AMG

Werksangaben








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