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Ausgabe
10
2017


Goldene Sitten

Diverses

Nicht zu sportlich, nicht zu komfortabel. Nicht zu groß, aber dennoch viel Platz für Passagiere und Gepäck: Der Subaru Outback gefällt mit einer unauffälligen Optik und einer insgesamt ausgewogenen Mischung - nicht ohne Highlights.


Es mag eine kühne Behauptung sein, aber der Outback ist wohl das bequemste Auto, das Su-baru je auf die Räder gestellt hat. Und wohl auch das praktischste, denn mit einer Länge von 4,8 Metern liegt der Allradkombi mit einer serienmäßigen Bodenfreiheit von 22 Zentimetern größenmäßig ziemlich genau zwischen Skoda Octavia Combi und Volvo V90. Das macht ihn einerseits fit für die meisten Parklücken, andererseits bietet er genügend Raum für entspannte Reisen - zu zweit oder zu viert -auf und abseits befestigter Straßen. Während nämlich der Knieraum im Fond in seiner Großzügigkeit seinesgleichen sucht, schluckt der praktisch geschnittene Kofferraum mindestens 559 Liter Gepäck. Legt man die Fondsitze um, lassen sich auf der ebenen Ladefläche sogar 1.848 Liter unterbringen.

Zurückhaltende Noblesse

Und auch ansonsten erfreut der Outback die Passagiere mit einer unaufdringlichen Art, buhlt er doch nicht mit wilden Design-Details oderübertrieben emotionaler Linienführung. Im Gegenteil: Der Subaru ist ein Leisetreter, ein Gentleman, der mit einer geradlinigen Karosserie überzeugt. Das mag für manche langweilig sein, viele andere werden jedoch die zeitlose Gestaltung zu schätzen wissen. Apropos langlebig: Die verwendeten Materialien sind hochwertig, das Leder der Sitze etwa so weich wie italienische Lederpantoffeln. Darauf sitzt man gerne - und bequem, selbst wenn die Tour an die tausend Kilometer lang wird, steigt man am Ende dank der ergonomisch ausgeformten Sitze nicht zerschlagen aus dem Auto.

Zwei Kameras für mehr Sicherheit

Auch das Cockpit taugt - wenn man sich erst mal an die paar Spleens wie die anfangs etwas umständliche Navi-Programmierung oder an die sensiblen Touch-Tasten des Multimedia-Systems gewöhnt hat - mit einer durchaus logischen Menüführung und einfacher Bedienung. Alles in allem macht Su-baru hier jedenfalls vieles besser als die anderen japanischen Autobauer. Punkt. Das gilt auch für das "Eye-Sight"-System, das mit seinen Stereokameras unter anderem adaptiv die Geschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug regelt und im Stau sogar das Anfahren übernimmt. Ebenso im System inkludiert ist ein Notbrems-und Spurhalteassistent, wobei letzterer seine Warnung auf einen simplen Ton beschränkt und verhältnismäßig spät eingreift, was vor allem beim Spurwechseln auf der Autobahn ein Vorteil ist.

Boxer mit Dampf und Durst

Motorisch haben wir uns diesmal nicht für einen Diesel entschieden, sondern zum 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner gegriffen. Das 175 PS starke Aggregat ist mit einem CVT-Getriebe gekoppelt, das im Gegensatz zu den vorigen Generationen seine Sache deutlich besser macht und nun zumindest Gangstufen gekonnt imitiert. Das bedeutet, bei starker Beschleunigung dreht und dröhnt der Motor nicht im unangenehmen Bereich, sondern bleibt dezent im Hintergrund. Nachteil: Der Boxermotor ist etwas durstig, mit 8,5 Liter Super sollte man im Alltag jedenfalls kalkulieren.

Subaru Outback 2.5i CVT Exclusive.

Hubraum | Zylinder 2.498cm3 | 4

Leistung 175 PS (129 kW) bei 5.800/min

Drehmoment 235 Nm bei 4.000/min

0–100 km/h | Vmax 10,2 s | 210 km/h

Getriebe stufenlose Aut.

Ø-Verbrauch | CO2 7,0 l Super | 161 g/km (EU6)

Länge | Breite | Höhe 4.815 | 1.840 | 1.605 mm

Leergewicht 1.612 kg

Kofferraum 559–1.848 l

Zuladung 488 kg

Anhängelast gebremst 2.000 kg

Basispreis | NoVA 32.400€ (inkl.) | 14 %

Das gefällt uns: die Sitze, das Ladevolumen und der Komfort

Das vermissen wir: eine etwas höhere Zuladung

Die Alternativen: Opel Insignia S.T., Skoda Octavia Combi etc.

Werksangaben








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