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Ausgabe
10
2017


Diesel stehen länger auf dem Platz

Handel

Zwei Jahre lang ist der Dieselmotor nun bereits am Pranger diverser Politiker und Medien: Lange Zeit wirkte sich die ständige Negativpropaganda nur bedingt auf die Preise aus, doch jetzt ist es offenbar so weit, wie Branchendienstleister Eurotax analysiert.


Beginnen wir mit den Standzeiten, die -nicht nur inÖsterreich -ein wichtiger Indikator auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind: Hier stellten die Experten von Eurotax heuer bei Diesel-Pkws eine Zunahme von 70 (2016) auf 77 Tage fest. Im Vergleich dazu stehen Benziner im Schnitt "nur" 73 Tage auf dem Gebrauchtwagenplatz. Betroffen von längeren Standzeitensind vor allem Diesel-Pkws in den kleineren Segmenten, also A, B, b, C und c.

In diesen klassischen Benzinsegmenten sei die Kaufzurückhaltung bei gebrauchten Diesel-Pkws besonders stark ausgeprägt, heißt es bei der Eurotax. Selbst bei kleinen und mittleren SUVs gebe es mittlerweile Probleme: Die Standzeiten stiegen von 68 Tagen im August 2016 auf 83 Tage im August 2017.

49,3 Prozent aller Neuwagen mit Dieselmotor

Bleibt abzuwarten, wie lange dieser Trend anhält: Denn die Abkehr vom Diesel war zuletzt auch bei den Neuwagen spürbar: Waren in den vergangenen Jahren relativ konstant 60 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge in Österreich mit einem Dieselmotor ausgerüstet, so sank deren Anteil im August auf 49,3 Prozent. 45,8 Prozent hatten einen Benzinmotor unter der Haube, der Rest kam mit einem alternativen Antrieb aus den Werken. Dank der relativ großzügigen Förderungen von Elektroautos liegt Österreich seit einigen Monaten im Spitzenfeld bei den alternativen Antrieben in Europa.

Wertrückgang von 57,2 auf 53,9 Prozent

Klar ist jedoch, dass der Markt noch immer vom Diesel dominiert wird: InÖsterreich sind zwischen 2,4 und 2,5 Millionen Fahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 5 und älter unterwegs, wobei die in den vergangenen Wochen eingeführten Verschrottungsprämien hier nur einen kleinen Teil dieser Fahrzeuge von den Straßen holen dürften.

Der Markt muss sich jedenfalls auf einen ziemlich starken Wertrückgang bei Dieselfahrzeugen einstellen. Laut den Analysen der Eurotax sanken die Angebotskurse binnen eines Jahres von 57,2 auf 53,9 Prozent. Hingegen stiegen die Restwerte von Benzinautos in diesem Zeitraum um 1 Prozent. (MUE)








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