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Ausgabe
10
2017


Es ist nichts so fein gesponnen,

Diverses

"Bauen die Autohersteller die falschen Autos? Sie lassen unter Ausnützung der grandiosen elektronischen Heinzelmännchen einen Tsunami von neuen Modellen über uns hereinbrechen."


dass Moral wird nicht gewonnen, möchte ich lästig, listig mit erhobenem Zeigefinger Moralinsäure (umweltfreundlich!) verspritzen.

Es erreichen mein waches Auge immer wieder die Ergebnisse der klitzeklein säuberlichen Erhebungen, die irgendwelche Wissenschafter -in wessen Auftrag auch immer -anstellen.

Nun wusste ich nicht, dass derart gebriefte Akademiker aus europäischen Daten von 2013/2014 durch Modellrechnungen im September 2017 exakt "170 Tote durch Dieselfahrzeuge in Österreich" herausfiltern können. 80 davon gehen auf das Konto der geschönten Abgaswerte, suggeriert die Studie (siehe Seite 20). Wohl inspiriert vom Märchenschloss Laxenburg, wo edel diese Denker residieren. Doch nicht mit Details will ich mich hier beschäftigen, die wird das International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) auf Aufforderung der Branchenvertretung nachliefern müssen, sondern mit dem Großen und die Königsidee lautet: Noch höhere Steuern, noch weniger Fahrraum, noch mehr Auflagen, damit die sturen Autofahrer sich besinnen und ein Auto nur noch mit Alternativantrieb teilen - nicht besitzen!

Vor meinem geistigen Auge erscheinen schon die Züge mit den Autotransportern, die binnen kürzester Zeit Erneuerung für den überalterten Wagenpark Österreichs bringen. Alles unter Euro 6, maximal 5, das sind Millionen Fahrzeuge, die in die Schrottpressen müssen. Jahresumsatzvervielfachungen auf einen Schlag. Das wär" ein Leben. Fragt sich nur für wen und wie lange?

Und erst bei den Nutzfahrzeugen: alle ohne entsprechende Abgasreinigungsanlagen weg von der Straße. Herrlich. Es gäbe dann fast gar keine mehr, denn leider, liebe Politiker und Politikerinnen im Verein mit den gekauften Studienmachern, hat noch keiner der großen Derwische der Autoindustrie eine Generallösung parat, emissionsfrei unseren Lebensraum zu bedienen. Aber so was stört ja forscheWahlkämpfer nicht und schon gar nicht jene Bedenkenträger, der ihr unerschöpflicher Born neuer Ideen in ihrem Kreuzzug gegen das Auto ist. Weg mit dem vierrädrigen Volksvermögen. Schrottberge stören uns nicht, wir sind das Land der Berge. Und die Regierung könnte Blech verkaufen, statt nur Blech zu reden.

Allen Ernstes: Die edle Riege aus den dualen Parlamenten Brüssel und Wien verdient die höchste Wertschätzung, die ihr die Fahrzeugwirtschaft geben kann. Keine rührt besser die Verkaufstrommel für die Optimierungsgiganten, Billiglohn- und Billigsteuernutzer ausländischer Provenienz.

Es knien vor Ihnen in Dankbarkeit, liebe Politiker und Politikerinnen, die bisher um ihr nacktes Weiterleben zitternden daheim gebliebenen Mitglieder der Fahrzeugwirtschaft gemeinsam mit








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