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Ausgabe
10
2017


Elektrosmog im E-Auto?

Diverses

Das Thema ist hoch umstritten, die Experten sind sich uneinig. Welche Antworten können Händler von E-Autos auf die Fragen von Kunden bezüglich Elektrosmog geben?


Neue Technologien rufen immer auch ein Quantum Unsicherheit hervor. Unter all den Fragen, die sich Verkäufer von Elektroautos in Zukunft stellen lassen müssen, wird auch eine besonders umstrittene sein: die nach dem "Elektrosmog". Gefährliche elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder (EMF), die von Handymasten, Hochspannungsleitungen und auch von Elektroautos ausgehen sollen. BlankerUnsinn oder reale Gefahr für die Gesundheit?

"Zu uns kommen viele Kunden, die von Müdigkeit bis hin zu Kopfschmerzen bei Fahrten im E-Auto klagen", erzählt Hans Felder, Geschäftsführer von Memon Bionic Instruments. Die im bayerischen Rosenheim ansässige Firma stellt den "memonizer" her, ein Gerät, das vor EMF schützen soll. An Memon wenden sich unter anderem sogenannte Elektrosensible, die stark unter EMF leiden.

Dipl.-Ing. Walter Fahrner vom Institut für Energiesysteme und elektrische Antriebe an der TU Wien hat da so seine Zweifel: "Probleme bei elektromagnetischen Feldern treten im Hochfrequenzbereich auf." Im Elektroauto bewegt sich diese im Kilohertz-Bereich, was laut Fahrner ungefährlich ist. Elektrische Felder könne man sehr gut abschirmen. "Problematischer ist das magnetische Feld, das proportional zur Stromstärke auftritt und nur schwer abzuschirmen ist. Hier gelten Grenzwerte, an die sich die Hersteller halten müssen", so Fahrner.

Medizinerstreit

Auch die Medizin ist sich uneins: Die Europäische Akademie für Umweltmedizin erkennt die Elektrohypersensitivität als medizinisches Krankheitsbild, ausgelöst von Umwelteinflüssen, an. Eine Arbeitsgruppe der Weltgesundheitsorganisation WHO hingegen spricht vom Auftreten von Symptomen durch die unbegründete Angst, z. B. vor Mobilfunkstrahlung. Einig sind sich die Mediziner, dass die Betroffenen massive Einschränkungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit erfahren.

Etwa 15 Prozent der Deutschen sollen laut Felder elektrosensibel sein. Er verweist auf Messungen von Forschern, die relevante EMF bei E-Autos sehr wohl nachgewiesen hätten. "Unser Produkt aus Siliziummaterial macht diese Felder wieder biokompatibel", erzählt Felder, die Funktionsweise gehe in den Bereich der Quantenphysik. Klingt zu sehr nach Esoterik? Memon-Testimonial und Ex-Rennfahrer Hans Joachim-Stuck ist jedenfalls ebenso überzeugt wie die Skistars desÖSV-Teams.


Mag. Bernhard Katzinger





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