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Ausgabe
09
2017


"Ertrag ist wichtiger als Marktanteil"

Handel

Schon bevor Ende Oktober mit dem kleinen SUV namens Arona ein neues Highlight von Seat auf demösterreichischen Markt erscheint, surfen die Spanier auf der Erfolgswelle.


Es sind beeindruckende Zahlen, die Seat in den ersten 7 Monaten inÖsterreich abgeliefert hat: 10.568 Neuwagen (um 12,03 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016) wurden in dieser Zeit angemeldet, mehr als je zuvor. Und auch der kumulierte Marktanteil ist mit 4,93 Prozent so hoch wie noch nie. Damit kamen die Spanier in der Marken- Rangliste auf Platz 9 hinterVW, Skoda, Opel, Ford, Renault, Hyundai, BMW und Audi.

Auch wenn die noch vor Jahresbeginn angepeilten 5 Prozent bisher knapp verfehlt wurden, ist der hohe Marktanteil vor allem aus zwei Gründen bemerkenswert: erstens weil der Gesamtmarkt zwischen Jänner und Juli um 7,87 Prozent gestiegen ist, womit zu Jahresbeginn nicht wirklich zu rechnen war, und zweitens weil Seat (im Gegensatz zu Mitbewerbern) weiterhin fast zur Gänze auf Kurzzulassungen als Stückzahltreiber verzichtet.

"Kein Seat unter Top 30 der Kurzzulassungen"

Das ist nicht zuletzt ein Verdienst des langjährigen Geschäftsführers Mag. Wolfgang Wurm, der dank der guten Zahlen auch ein gutes "Standing" im Werk genießt: "Wir sind keine Marktanteils-Fetischisten. Wir wollen lieber qualitativ verkaufen und mehr Ertrag ins Geschäft bringen." Das zeige sich auch bei einem Blick auf die Kurzzulassungen:"Unter den Top 30 finden Sie keinen einzigen Seat. Wenn wir so weiter machen, holen wir vielleicht nicht das letzte Zehntel heraus, das möglich wäre, doch wir haben einen besseren Ertrag."

Dies solle auch den Händlern zugute kommen, meint Wurm. Er will das Image der spanischen Marke weiter anheben: "Bisher hat der Leon am stärksten zu unserem positiven Image beigetragen, aber auch jetzt der Ateca."

Großes SUV kommt 2018, kleines SUV noch heuer

Gelingen soll das auch durch das neue, siebensitzige SUV von Seat, das im kommenden Jahr auf den Markt kommt, in Wolfsburg produziert wird und daher auch preislich nicht gerade eine Okkasion werden dürfte. Wie das Spitzenmodell heißen wird, ist noch unklar; derzeit stehen neun spanische Namen zur Auswahl: von Abrera über Alboran, Aran, Aranda, Avila, Donosti, Tarifa bis Tarraco und Teide. Auf der IAA in Frankfurt werden die Finalisten-Namen verkündet, über die dann bis 25. September im Internet abgestimmt werden kann. Am 15. Oktober soll der endgültige Name bekannt gegeben werden.

Zurück nach Österreich: Vor dem großen SUV wird Ende Oktober aber auch noch der kleinere Bruder des erfolgreichen Ateca (5-6 Monate Lieferzeit) auf den Markt gebracht, nämlich der Arona. Er basiert auf dem neuen Ibiza, der sich in den ersten Monaten seines Daseins sehr erfolgreich entwickelt hat und jetzt durch neue Motoren ergänzt wird. Modellpflege gibt es auch beim Ateca (durch die neue Version FR), beim Leon (durch den sportlichen Cupra) und -besonders wichtig -beim Alhambra, wo mit einer Version mit 127 Gramm CO2-Ausstoß auch an die Flottenkunden gedacht wird.


(Mag. Heinz Müller)





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