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Ausgabe
09
2017


Digital, regional und emotional

Handel

Die Chancen des regionalen Kfz-Betriebs sind absolut intakt. Möglichkeiten und Potenziale der Digitalisierung müssen dafür genutzt werden.


Von "Was soll ich denn noch alles machen" bis zu "Bald geht eh alles nur mehrübers Internet" lauten die Reaktionen der Händler zum Thema Digitalisierung im Autohaus. Das alles hat seine Berechtigung und bietet gleichzeitig die realistische Chance. Ohne (elektronischen) Zusatzaufwand wird es freilich nicht mehr gehen. Wer lediglich die Marketingvorschläge des Importeurs verwendet und die Bezirkszeitungen als einziges Medium nutzt, wird bald mit seiner sinkenden Bedeutung zu kämpfen haben. Nichts gegen Regionalzeitungen, Print-Werbung wird noch lange seine Berechtigung haben - ergänzt allerdings mit individuellen digitalen Lösungen. Man muss seinen Betrieb beim Kunden positionieren und dafür die verschiedenen Kanäle nutzen. Mögliche Lösungen in der Umsetzung hier sind die Einbeziehung (junger) Mitarbeiter, die vielleicht ohnehin in dem Bereich aktiv und kompetent sind. Externe Unterstützung ist hier ebenso legitim wie sinnvoll.

DMS ist das Fundament

Für eine erfolgreiche, digitale Zukunft braucht es in jedem Fall die richtigen Partner. Die starke Basis, das Fundament der elektronischen Arbeit im Autohaus ist nach wie vor das Dealer Management System (DMS). Auch wenn es sich dabei teilweise noch um recht klassische Systeme handelt, so sind die Anbieter bemüht, Lösungen und Zusatzapplikationen zu ermöglichen, die als Schnittstelle zur sich rasend schnell verändernden Online-Welt dienen. Auf den nächsten Seiten dieses Schwerpunkt-Themas werden Sie daher einen Überblick über DMS-Lösungen für den österreichischen Markt finden. Aber auch interessante, weiterführende Themen haben wir in diese Sonderstrecke verpackt. Darunter eine weitere Folge aus der Serie "Zukunft des Autohauses".

Zukunftsweisende Investitionen

Investitionen in diesen Bereich sind zukunftsweisende und zahlen sich definitiv aus. Die Sorge, dass der gesamte Autohandel ins Internet wandern wird, ist unbegründet. Zwar wird immer mehr aus dem Bereich Kundenbeziehung, Information und auch Abwicklung digitaler werden. Das Auto selbst ist hingegen viel zu emotional, um in maßgeblicher Zahl komplett online gekauft zu werden. Sehen, fühlen, riechen, spüren und auch Probe fahren wird - abgesehen vom Kleinstwagen-und Billigsegment - wieder an Bedeutung gewinnen. Denken Sie an die Vielzahl an Ausstattungen vor allem im Fahrerassistenz-und Komfortbereich. Hier brauchen die Kunden Beratung und Erklärung, vor und nach dem Kauf. Noch wichtiger ist die regionale und persönliche Betreuung im Kundendienst: Die fortschreitende Elektrifizierung bringt in den nächsten Jahren durch die unterschiedlichen Hybridisierungsstufen sogar mehr Betreuungs-und Wartungsaufwand.

Selbst wenn viele Kundendienstberater darüber klagen, dass mittlerweile der problematische Verbindungsaufbau zwischen Smartphone und Auto der häufigste Grund für einen Besuch in der Werkstätte ist: Freuen Sie sich über jeden Kontakt zu Ihren Kunden.


Gerald Weiss





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