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Ausgabe
06
2017


Läuft wie (vor-)geschmiert

Gewerbe

Mit einer weiteren vormontierten Reparaturlösung, dem FAG Smart Set, will Schaeffl er am Ersatzteilmarkt für stark beanspruchte Radlager schwerer Nutzfahrzeuge punkten.


Das Problem beim Austausch von Radlagern an schweren Nutzfahrzeugen: Es besteht die Gefahr, dass das Ersatzteil beim Einbau durch den Einsatz von Werkzeugen gleich wieder beschädigt oder verschmutzt eingebaut wird. "Wenn zum Beispiel in der Werkstatt Staub ins Schmierfett gelangt ist, kann das die Lebensdauer des Lagers bis zu 50 Prozent verringern", sagt Paul Holzhäuser, Senior Manager bei Schaeffler Automotive Aftermarket. Außerdem resultiert schlechte Schmierung ingrößeren Reibungskräften und damit höherem Treibstoffverbrauch. Die Folge: steigende Flottenkosten.

Deutlich verlängerte Lebensdauer

Die im Mai in Berndorf/NÖ vorgestellte All-inone-Lösung FAG Smart Set soll Abhilfe schaffen. Die Reparaturlösung kommt als Set aus einem inneren und äußeren Lager, also zwei jeweils vormontierten, vorpositionierten und vorgefetteten Einheiten aus Kegellager, Innen-und Außenring sowie einer Staubschutzkappe aus Kunststoff. Die Lager können mit dem mitgelieferten Werkzeug vergleichsweise einfach in die Nabe gepresst werden. Laut Hersteller verringert sich der Prozess von normalerweise 25 Arbeitsschritten durch zwei Mechaniker auf 11 Arbeitsschritte, die durch lediglich einen Mechaniker durchgeführt werden können. Unter anderem entfällt die Notwendigkeit, das Rad beim Einbau zu drehen, da die Kegelrollen vorpositioniert sind. Die Lebensdauer des Radlagers liege durchaus in etwa beim Doppelten eines Standard-Kegelrollenlagers, die letztendliche Laufleistung hänge von den genauen Einsatzbedingungen im Echtbetrieb ab, so Holzhäuser.

Geht die Kosten-Nutzen-Rechnung auf?

Zu den Kosten des Smart Set macht der Hersteller keine Angaben, es handle sich beim Smart Set aber eindeutig um eine Premiumlösung. Sie rechne sich dadurch, dass durch ihren Einsatz die Gesamtbetriebskosten (TCO) für Flottenbetreiber reduziert würden.

Wie Keith Leadbeater, Leiter des Bereichs Commercial Vehicle bei Schaeffler Automotive Aftermarket, bei der Präsentation des Smart Set ausführte, machten Ersatzteilkosten zwar gerade einmal 5 Prozent der Betriebskosten von schweren Nutzfahrzeugen aus. Allerdings sei der Ausfall von Fahrzeugen aufgrund geplanter oder erst recht ungeplanter Wartungen für Flottenbetreiber umso kostenrelevanter. Nicht zuletzt deshalb betont Schaeffler folgenden Nebeneffekt: Auch bei der regulären Bremsenwartung ergebe sich eine Zeitersparnis bis zu 2 Stunden pro Achse, wenn FAG Smart Sets verbaut seien.

Schaefflers Automotive-Aftermarket-Bereich setzte 2016 mit 1.600 Mitarbeitern weltweit 1,8 Milliarden Euro um. Rund 40.000 Artikel der Marken LuK, INA und FAG sind im Programm.








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