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Ausgabe
05
2017


Göttlicher Service bei Deusmoto

Diverses

Träume aus Chrom und Stahl, so weit das Auge reicht - das Saisonopening von Deusmoto im niederösterreichischen Guntramsdorf glich einer Zeitreise in die Vergangenheit. Seit 10 Jahren werden in der Werkstatt auch Motorrad-Klassiker wieder flott gemacht.


Dr. Hans Janda, Personalberater und gemeinsam mit Karl Obrecht Mastermind dieser Werkstatt: "Die Begeisterung für Motorräder habe ich von meinen Großvätern geerbt, das ist angeboren." Vor mittlerweile 10 Jahren eröffneten die Enthusiasten die Werkstatt. Grundsätzlich werden bei Deusmoto Zweiräder sämtlicher Marken inklusive §-57a-Überprüfung serviciert und repariert. "Besonders gerne arbeiten wiraber an Motorrädern, mit denen sich heute keiner mehr auskennt", sagt Janda.

Speziell Bikes aus den 1970er- und 80er-Jahren haben es den Betreibern von Deusmoto angetan. Wobei entsprechendes Know-how für das Beschaffen von Teilen wichtig ist. "Wir machen das schon sehr lange, im Lauf der Jahrzehnte habe ich mir privat weltweit Leute gesucht, die auf die jeweilige Marke spezialisierte Teile anbieten können. Das ist zwar oft sehr aufwändig, aber es funktioniert ganz gut", so Janda. Mechanikermeister Obrecht ergänzt: "Ich arbeite an vielen älteren Modellen, was natürlich auch ein Vorteil ist, weil sie in anderen Betrieben gar nicht mehr zur Reparatur angenommen werden." Grundsätzlich sei fast alles ersetz- und reparierbar, "allerdings stellt sich dann die Frage, ob der Aufwand und vor allem die Kosten dafürstehen."

Kunden sagen, was Sache ist

Der Interessenkreis bei Zweirad-Oldtimern ist deutlich kleiner als bei alten Autos. Weshalbältere Motorräder auch in der Regel von echten Fans und eher selten als Anlageobjekt erworben werden. Im Reparaturalltag kann Obrecht dann helfen, wo manche nicht weiterwissen.

"Oft kommen Kunden, die fragen, ob ich mich mit Vergasern auskenne und klagen darüber, dass sie niemanden gefunden hätten, der ihnen diese hätte reparieren oder richtig einstellen können." Wobei Obrecht Kunden keine falschen Hoffnungen macht: Zuweilen sind Motorkomponenten so verschlissen, dass sie nur mehr ausgetauscht werden können. "Beim Herrichten älterer Zweiräder muss man den Kunden auch sagen, was Sache ist."

Es sei in der Branche oft ein großes Problem, dass die wahren Kosten einer Reparatur aus Angst, Kunden zu verschrecken, oft verschwiegen und diese verunsichert werden, weil sie unterschiedliche Angebote mit hohen Preisunterschieden für die gleiche Arbeit erhalten. "Wenn ich 10 Stunden für eine Arbeit brauche, kann ich nicht sagen, dass ich sie zum Preis von 5 Stunden mache." Obrecht betont auch, dass das Restaurieren von Motorrädern ein schönes Zusatzgeschäft sei. Davon allein könnte man aber nur schwer leben.








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