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Ausgabe
05
2017


Lage wirklich besser als die Stimmung?

Diverses

Österreich verzeichnet in den Prognosen erstmals wieder ein Wachstum über dem Eurozonen-Durchschnitt, tönt es aus der Regierungsspitze. Innerhalb nur eines Jahres seien 60.


000 neue Jobs geschaffen worden und das Investitionsklima, gemessen am BIP, um 3 Prozent gewachsen. Die Faktenlage, zieht diePolitik ihr Zwischenergebnis, schaut positiver aus als die Stimmung, die mitunter verbreitet wird.

Der vor allem von Klein-und Mittelbetrieben dem politisch interpretierten Aufschwung entgegengehaltene Pessimismus sei Jammern auf hohem Niveau. Die Automobilimporteure lassen den heimischen Automarkt boomen wie selten zuvor. Die E-Mobilitätsförderung mit 1.600 Anträgen eingerechnet, lassen den Automarkt im 1. Quartal 2017 gleich um 12,8 Prozent anschwellen. Von 356.000 Jahresneuzulassungen ist bereits die Rede. Mit Tageszulassungsrekorden wird ein breiter und nachhaltiger Ansatz zur Effizienzsteigerung aller in Diskussion stehenden Automobilitätsformen formuliert, assistieren Österreichs Automobilimporteure der Politik.

Neben allen Schwierigkeiten und ungelösten Problemen in der Automobilwirtschaft ermahnt mich ihr Vorsitzender Günther Kerle, müssten auch die positiven Aspekte dieser interessanten Branche aufgezeigt werden. Und nicht nur die Stückzahlen, auch die Erträge der Händler seien in den vergangenen zwei Jahren merkbar gestiegen, wofüres unzählige Beispiele bei jeder Marke und in jeder Größe gäbe. Jedenfalls bestünde kein Grund zum Jammern. Siehe dazu Kerles Brief auf der Leserbriefseite.

Da klingt leise Verachtung für jene durch, die sich um die hohen Belastungen zum Erhalt von Standards und Verträgen in den Autohäusern der Zukunft Sorgen machen.

Natürlich, gejammert wurde schon immer. Vor 30 Jahren zum Beispiel, als AUTO&Wirtschaft gegründet wurde, um seither der oft selbstgefälligen Branche den Spiegel vorzuhalten, lagen die Margen bei 13, heute bei 0,5 bis 1,5 Prozent pro verkauftem Auto. Wenn am Ende des Jahres vielleicht 2 Prozentpunkte auf der Habenseite stehen, geht vielen angesichts des damit verbundenen Kostenaufwandes finanziell die Luft aus.

Neben dem politischen Druck gegen die motorisierte Mobilität kommt die Netzbereinigung zum Tragen. Alles kein Grund zum Jammern. Klagen ist kein gutes Pflaster für Zahlenträume. Ihr

Gerhard Lustig








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