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Ausgabe
06
2017


Die Leitung zum Hersteller

Wirtschaft

Neue Entwicklungen wie PassThru kurbeln den Diagnosemarkt an. Auch die Kalibrierungslösungen werden langsam, aber sicher zur Notwendigkeit.


Die Komplexität in der Fahrzeugtechnologie nimmt weiterhin zu. Neue Lösungen mit dem Zugang direkt zum Hersteller, dem sogenannten PassThru-Verfahren, kennzeichnen die jüngsten Entwicklungen in der Diagnosetechnik. Die wachsende Zahl an Assistenzsystemen bis hinunter in die Kleinwagenklasse erfordert Investitionen in die Kalibrierungssysteme.

Birner: Hochvoltschulungen

Im Rahmen der Birner Akademie wurden bereits 20 Schulungen zum Thema Hochvolt durchgeführt. "Das Interesse und der Bedarf an HV2-Schulungen sind sehr groß", erklärt Johann Rössler von Birner. Das ist ein weiteres Beispiel für die Kombination von Lieferung der Werkstattausrüstung und entsprechender Schulungen und Ausbildung. Produktseitig sind nun bereits einige Kalibrierungs-Lösungen in Form des CSC-Moduls von Hella Gutmann verkauft worden. "Für Karosseriebetriebe, die Windschutzscheiben tauschen, ist diese Investition zur Kalibrierung der Kamerasysteme unbedingt notwendig."

Derendinger: guter Jahresstart

Gut liefen bei Derendinger die ersten Monate des Jahres, Thomas Posch führt das zu einem Teil auf die AutoZum zurück. Man merke, dass die Messe ein guter Kaufankurbler sei. Die Haupt-Seller bei Derendinger sind momentan das Bosch-Tablet KTS 350 sowie das Hella Gutmann mega macs 56. Beide Geräte sind technisch auf aktuellstem Stand und PassThru-tauglich, wobei der Datenabgleich mit den Herstellern in den freien Werkstätten noch immer nicht sehr beliebt ist. "Wer welches Gerät nimmt, ist Gewöhnungssache", so Posch.

Siems&Klein: Produkt-Erweiterung

Seit Beginn des Jahres hat Siems&Klein neben Texa auch die Diagnoseprodukte von Sun im Programm.

"Kein Hersteller deckt wirklich alle Fahrzeuge ab, mit den Marken Texa und Sun bieten wir für unsere Kunden eine optimale Ergänzung und sind insgesamt breiter aufgestellt", erklärt Geschäftsführer Komm.-Rat Ing. Christian Brachmann. Immer mehr Werkstätten hätten schon zwei Geräte im Einsatz. "Bei Texa kennen wir uns sehr gut aus und auch Sun entwickelt sich in der Startphase sehrgut."

WM Trost: ohne ups and downs

Ein Geschäft ohne große Schwankungen sieht Gernot Riegler von WM Trost im Diagnosebereich. Nach wie vor hält die Nachfrage bei Geräten zur Kalibrierung von Assistenzsystemen und LED-Scheinwerfern an -bei klassischen Diagnosegeräten sieht er eine Sättigung des Marktes: "Die Werkstätten sind im Großenund Ganzen ausgerüstet", sagt Riegler. WM Trost vertreibt die neuen Diagnosegeräte von Hella Gutmann und Bosch. Zur PassThru-Datenkommunikation biete man sogar Schulungen für die freien Werkstätten an.








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