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Ausgabe
06
2017


2.895 Mitarbeiter lieferten Rekord

Management

Was die Konzernmutter kann, schafft auch die Wiener Bosch-Tochter: Sie lieferte für 2016 ein Rekordergebnis ab. Österreich-Chef Dr. Klaus Peter Fouquet ist für heuer optimistisch, wenn auch mit Abstrichen.


Es ist schon Tradition, dass Bosch in Wien seine Bilanzpressekonferenz wenige Wochen nach jener der Konzernmutter (siehe eigener Artikel links) abhält: So war es auch heuer und Alleinvorstand Dr. Klaus Peter Fouquet (der neben Österreich auch die Region Mittelosteuropa verantwortet) konnte eine zufriedene Bilanz ziehen: "Wir sind in Österreich zwar etwas weniger stark gewachsen, aber wir haben mit 1,163 Milliarden Euro den höchsten Umsatzaller Zeiten erzielt."

Zusätzliche Aufträge großer Hersteller

Dieser stammt nicht nur aus der starken Nachfrage nach Geräten für Haushalt, Hand-und Heimwerker sowie dem Heizungsbereich, sondern ist vor allem ein Resultat der Forschungszentren von Bosch in Wien (Software-Managementsysteme für Benzin-, Diesel-,Hybrid-und Elektromotoren), Linz (Common-Rail-Injektoren für Nutzfahrzeuge) und Hallein (Großdiesel). Vorallem in Wien sei es im Vorjahr gelungen, zusätzliche Aufträge großer Hersteller an Land zu ziehen. Insgesamt beschäftigte Bosch in Österreich im Vorjahr 2.895 Mitarbeiter, davon sind rund 800 in der Forschung und Entwicklung tätig. Nach weiteren Ingenieuren wird gesucht.

Wie seine Vorgänger forderte Fouquet in der Pressekonferenz ein wirtschaftsfreundlicheres Klima in der österreichischen Politik -auch wenn wenige Monate vor den Neuwahlen derzeit offenbar nur sehr schwer langfristig wirksame Maßnahmen umgesetzt würden: "Ich hoffe auf die Vernunft: Seitens der Sozialpartner wurde versprochen, dass bis zur Jahresmitte Lösungen zur Arbeitszeit-Flexibilisierung gefunden werden. Wir brauchen diese Lösungen, da die Geschäftsverläufe -nicht nur bei Bosch -immer volatiler werden. Auf kurzfristige Nachfragesteigerungen müssen wir reagieren können."

Daher wäre für Bosch (und viele andere Unternehmen) die Einführung eines 12-Stunden-Tages wichtig, um die Flexibilität zu verbessern. "Das gilt natürlich nur für einen gewissen Zeitraum und für ganz bestimmte Einsätze, zum Beispiel in der Fertigung", schränkte Fouquet ein.

Ruf nach Abbau der Bürokratie

Ebenso wichtig wäre eine Entbürokratisierung in Österreich: "Wir hatten bis vor 2 Jahren regelmäßig 50-100 Mitarbeiter aus Indien zu einer mehrmonatigen Ausbildung in Österreich. Das wird durch das Lohn-und Sozialdumping-Gesetz nahezu verhindert." Fouquet forderte, dass Mitarbeiter, die innerhalb eines globalagierenden Unternehmens kurzfristig zur Ausbildung nach Österreich kommen, von diesem Gesetz ausgenommen werden. "Alles andere schwächt Österreich als Entwicklungsstandort. Nur so können wir in der Topliga mitspielen!"


(MUE)





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