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Ausgabe
06
2017


14, dann 18: Was folgt?

Handel

Wenn die Konstellationen einer Übernahme passen, kann man sich bei Denzel weiteres Wachstum vorstellen. Im Vorjahr wurden von der Gruppe einige neue Rekordwerte aufgestellt.


Es ist eine der Tugenden, die hochrangige Mitarbeiter der Denzel-Gruppe auszeichnet - die Ruhe nach außen. Dies gilt sogar dann, wenn eigentlich Jubel angesagt wäre. Wie zum Beispiel bei der Präsentation der Geschäftszahlen. Hatte man dies in den vergangenen Jahren stets im nüchternen Konferenzsaal des Megadenzel in Wien-Erdberg getan, so wich man heuer auf das Mumok im Museumsquartier aus.

Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis

Es ging aber natürlich nicht um Klassische Moderne, Wiener Aktionismus oder Gegenwartskunst, sondern ausschließlich um Zahlen. Und die können sich sehen lassen! Einige Beispiele gefällig? Insgesamt 41.626 Fahrzeuge wurden im Import (Hyundai, Mitsubishi) sowie im Einzelhandel (14 Kundenzentren) abgesetzt, was den Umsatz um 12 Prozent von 664,3 auf 742,9 Millionen Euro steigen ließ. Laut Mag. Gregor Strassl, Vorstandssprecher der Wolfgang Denzel Holding AG, ist beim Ergebnis vor Steuern im Vorjahr ein Plus von 14,4 auf 17,4 Millionen erreicht worden -das ist ebenfalls ein neuer Rekordwert.

Strassl glaubt, dass auch heuer einähnlich gutes Ergebnis zu erzielen sei, sieht jedoch leichte Unsicherheiten durch die aktuelle politische Entwicklung.

Der Anteil des automotiven Sektors am Gesamtergebnis der Denzel- Gruppe lagübrigens bei 55 Prozent; den Rest trugen der Finanzund Immobilienbereich bei.

Neue Zukäufe derzeit nicht geplant

Zu Jahresbeginn ließ Denzel durch den Kauf der Zitta-Gruppe mit 4 Autohäusern in Wien, Perchtoldsdorf, Wiener Neustadt und Bruckneudorf aufhorchen: Laut Strassl ist die Integration gut verlaufen. Ähnliches gilt auch für den Kauf der Vector Software Datenverarbeitung GmbH durch die (zu Denzel gehörende) MotiondataSoftware GmbH. Konkrete Pläne für weitere Übernahmen gibt es laut Strassl derzeit nicht. Sollten sich jedoch ähnliche Konstellationen ergeben wie bei Zitta und Vector (wo die bisherigen Eigentümer das Pensionsalter erreichten, aber keinen geeigneten Nachfolger hatten, Anm.), könnten sich durchaus neue Chancen bieten, so Strassl. Eher schwierig sei es, wenn ein Autohausbesitzer schon weit vor Erreichen des Pensionsalters verkaufen wolle, weil in solchen Fällen die finanziellen Vorstellungen weit auseinanderklafften, meint Strassl: "Das wird meistens nichts."

Heuer wird der Megadenzel in Wien an die neue CI von Jaguar/Land Rover, Volvo sowie von Fiat/Alfa Romeo angepasst. Auch in Wien-Floridsdorf und Graz gibt es die neue CI für die italienischen Marken; ebenso werden Modernisierungen in Wiener Neustadt und Eisenstadt durchgeführt.


(MUE)





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