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Ausgabe
04
2017


Neues aus der weißen Hölle

Wirtschaft

Nokian hat inÖsterreich sowie generell im zentraleuropäischen Raum noch Potenzial zu wachsen. Das ist auch das erklärte Ziel der Finnen. So sollen neben den Winterreifen in Zukunft auch Sommerreifen in größeren Stückzahlen abgesetzt werden.


Bekannt ist der finnische Reifenhersteller vor allem für seine Winterreifen. Auch wenn der Hakkapeliitta nicht den einfachsten Namen hat, ist er wohl den meisten ein Begriff. Kein Wunder, ist er quasi das Flaggschiff von Nokian und blickt auf eine lange Tradition zurück. Schon 1934 wurde der erste Winterreifen der Finnen hergestellt und seitdem fortlaufend optimiert.

Mit dem Hakkapeliitta 9 kommt nun die neueste Version auf den Markt. Dabei haben die Finnen auch denüberaus großen Markt an SUVs bedacht und dafür einen eigenen Ableger des Hakkapeliitta entwickelt. Dieser hat neben den passenden Dimensionen für die großen Fahrzeuge auch eine verstärkte Flanke. Das "Aramid Side Wall" genannte System soll den Reifen vor Schlägen durch harte Kanten schützenund somit dadurch entstandenen Schäden vorbeugen. Die Besonderheit hierbei ist, dass sich durch die speziellen Komponenten die Komforteigenschaften des Reifens nicht verschlechtern.

Entwickelt wurden die Reifen in Finnland und in der aktuellen Wintersaison ausgiebig getestet. Im "White Hell" genannten und 100 Kilometer Strecken umfassenden Testzentrum, in der Nähe von Ivalo oberhalb des Polarkreises, wurden rund 20.000 Reifensätze auf Herz und Nieren getestet. Die jeweils Besten sind ab jetzt erhältlich und werden in der kommenden Wintersaison Absatz finden.

Mögliches neues Werk

Nokian wird von den Kunden als Winterreifenspezialist wahrgenommen, was sich auch in den Verkaufszahlen deutlich spiegelt. Rund 20 Millionen wurden von den Finnen im vergangenen Jahr abgesetzt. Nun will man im Bereich der Sommerreifen weiter wachsen. Dafür entsteht in der Nähe von Madrid ein spezielles Kompetenzzentrum, in dem die Sommerreifen nicht nur entwickelt, sondern auch unter allen Bedingungen getestet werden können.

Zusätzlich prüft man bei Nokian derzeit auch den Bau eines dritten Werkes. Als mögliche Standorte kommen dabei die USA, Russland oder weitere Länder in Osteuropa infrage.

Ab in den Süden

Mit der Wachstumsstrategie im Bereich der Sommerreifen hat der Reifenhersteller natürlich deutlich die südlicheren Länder als Zielmärkte im Visier. Aber auch in den klassischen Absatzländern Japan, Kanada, Russland, USA und den nördlichen Nationen Europas möchte man die bereits erlangte Bekanntheit für den Absatz von Sommerreifen nutzen. Dabei wird das Kompetenzzentrum beiMadrid vor allem in Sachen Leistungsverbesserung der Sommerreifen eine tragende Rolle spielen.








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