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Ausgabe
04
2017


Auch Minister können irren

Management

Nun ist die neueÖAMTC-Zentrale auch offi ziell eröffnet: Mehr als 70 Millionen Euro wurden in einen einzigartigen Bau direkt neben der "Tangente" investiert.


Die gute Nachricht kam unmittelbar vor der Eröffnung: Nach monatelangen Verzögerungen (vor allem wegen der Forderungen einer Bürgerinitiative) erteilten die Behörden letztlich auch die Genehmigungen für die Inbetriebnahme des Heliports am Dach des Hauses: Hier, in der Baumgasse 129 in Wien-Landstraße, ist ab sofort also auch der Notarzthubschrauber Christophorus 9 stationiert; der bisherige Standort in Aspern ist aufgelassen.

Damit wurde das letzte Ziel der Planer erreicht: "Zum 1. Mal in unseren 120-jährigen Geschichte sind alle Dienstleistungen an einem Ort gebündelt", sagte ÖAMTC-Präsident Dkfm. Werner Kraus in seiner Eröffnungsansprache. Im Winter übersiedelten alle 800 bisher quer über 5 Standorte in Wien verstreuten Mitarbeiter der Dienststellen (mit Ausnahme der technischen Stützpunkte in den Bezirken) in das vom Architektenbüro Pichler&Traupmann geplante Gebäude. Kraus sparte nicht mit Lob: "Ich sehe nun viele Mitarbeiter, die ich früher selten oder gar nicht getroffen habe."

Mit 76 Millionen Euro war die neue Zentrale direkt neben der Wiener Südosttangente die größte Investition in der Geschichte des Mobilitätsclubs. Erste Ideen hatte es bereits 1995 gegeben, doch erst im September 2013 wurde die Entscheidung für den Standort getroffen und dann rasch umgesetzt.

In der unterhaltsamen Eröffnung gaben sich sogar die Minister Dr. Wolfgang Brandstetter (Justiz) und Mag. Wolfgang Sobotka (Inneres) launisch: "Ja, auch ich habe einmal Benzin statt Diesel getankt und den ÖAMTC gerufen", gestand Sobotka. Für Brandstetter ist ein Clubtechniker aus dem Bezirk Horn jener "Autoflüsterer",der ihm bei seinen Oldtimern (einem Puch 500 und einem VW Käfer) hilft, wenn diese nicht mehr weiter wollen. Verbandsdirektor Dipl.-Ing. Oliver Schmerold verteidigte die hohen Investitionen:

"Eine lokale Präsenz ist wichtig. Wir haben hier auch den technischen Stützpunkt, der uns in dieser Gegend noch gefehlt hat und der 33.000 Dienstleistungen pro Jahr erledigen kann sowie die Notrufzentrale. Allein seit November des Vorjahres haben wir hier 400.000 Notrufe entgegengenommen."

Anstelle des Bundesgerichtshofes Ost

Glücklich zeigte sich auch Bezirksvorsteher Erich Hohenberger: "Eigentlich war geplant, dass hier der Bundesgerichtshof Ost errichtet wird. Dieses Projekt hätte uns bei der Bevölkerung sicher mehr Probleme bereitet als die neue ÖAMTC-Zentrale."








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