Sehr geehrter Herr Mag. Müller,

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03
2017


LESERBRIEFE

Diverses

Betrifft: Kommentar "Zwölf Millionen Euro, die die Branche bewegen" in "AUTO&Wirtschaft" 2/17über die hohe Zahlung an das ausgeschiedene Mitglied im VW-Vorstand

Sehr geehrter Herr Mag. Müller,

Ihr Artikelüber die 12 Millionen Euro für Frau Hohmann-Dennhardt ist thematisch in dieser Zeit leider keine Ausnahme.


Nur wird kaum darüber geschrieben. Würden all diese Schieflagen öffentlich gemacht werden, würde es bald Bürgerkrieg geben. Die große Frage: "Wie viel ist ein Arbeiter wirklich wert", kann natürlich nicht einfach so beantwortet werden. Doch ist es für mich auch absurd, wenn jemand als Angestellter das Hundertfache oder mehr bekommt. Es steht in keiner Relation zu seiner Arbeitsleistung und sollte auch von den betroffenen Personen aus Gründen der Ethik abgelehnt werden.

Aber so etwas ist wirklich nur ein frommer Wunsch, der in unserer Welt nach Macht und Gier keinen Platz findet. Traurig ist ja, dass genau die Leute, die sehr viel Geld haben, gar nicht wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen. Sie kaufen sich teure Autos, Häuser, Uhren usw. und nebenher verhungern Menschen. Es steckt in Geld eine große Energie, doch wird sie für Blödheiten verschwendet.

Eine Frau Hohmann-Dennhardt sollte nur für einen Tag in einer Sandstrahlfabrik für Jeans in Asien oder in Schwefelgruben in Afrika arbeiten. Vielleicht würde die Dame dann einmal verstehen, was es heißt, Geld hart zu verdienen. Unser Luxus beruht genau auf diesen ausgebeuteten Menschen und der Massenproduktion. Würde es ein weltweites gleichgestelltes Gehaltsniveau geben plus einer nachhaltigen Produktion, wir würden uns genau nichts mehr leisten können. Wir leben auf Pump

Um nochmals zurück zu Frau Hohmann-Dennhardt zu kommen: Da müsste sich doch jeder VW-Fahrer, Händler usw. denken, das finanziere ja alles ICH, und das ist ja nur eine Person, da sitzen ja zig davon in der Führungsetage.

Abschließend noch ein wirklich gutes Zitat von Elisabeth Taylor, das eigentlich jeder verinnerlichen sollte: "Wozu ist Geld gut, wenn nicht, um die Welt zu verbessern?" Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mauerhofer

Die Redaktion freut sichüber Feedback aller Art und ist bereit, sich sowohl der Kritik zu stellen als auch Lob entgegenzunehmen. Sie behält sich aber Kürzungen der Reaktionen aus der Leserschaft vor.

In der Kolumne "Der A&W-Papierkorb" sind Inhalte zu lesen, die zum Schmunzeln anregen können, ohne dass sie unbedingt immer mit der Automobilbranche zu tun haben.

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