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Ausgabe
03
2017


Ein Lehrbeispiel für viel mehr Autohaus

Handel

Im Spannungsbogen von Off- und Online-Kanälen bildet das Horner Traditionsautohaus Lehr seinen wirtschaftlichen Erfolg ab. Was so spielerisch leicht aussieht, ist die harte Arbeit von 60 Mitarbeitern, die unter Manfred und Mimi Lehr ihr Kundenumfeld beherrschen.


Der Autohandel hat Zukunft. Ansonsten täten sich Ing. Manfred Lehr und seine Familie keine 1,7 Millionen Euro Investitionen an, um inzwischen 6 Marken unterschiedlicher Markenherkunft unter einem Dach zu vereinen. "Das ist wie bei Kindern, jedes hat seinen Reiz und dennoch bleibt Stress nicht aus", lächelt Mag. Mimi an der Seite ihresMannes, der in vierter Generation in Horn an die 1.000 Neu-und Gebrauchtwagen im Jahr vermarktet. Denn in den Markenerfolg greift immer wieder der Importeur mit seinen erzieherischen, oft kostenintensiven Maßnahmen ein. Geld, das immer schwerer im stationären Autohandel verdient wird. Über ein neues Margenmodell unter Einbindung des wachsenden Online-Kanals wurde bislang noch wenig diskutiert, obwohl Leistungsbereitstellung und Leistungsentlohnung längst nicht mehr deckungsgleich sind.

Trotzdem Grund zum Feiern

Wie die persönliche Kontaktqualität als Differenzierungsfaktor geschätzt wird, demonstrierte die Familie Lehr bei der feierlichen Wiedereröffnung auf eindrucksvolle Art: Großeltern, Eltern und die bereits halberwachsenen Kinder bilden den familiären Rahmen, in dem die Spezialisten von Verkauf und Serviceihren Job am Kunden verrichten.

Sie lassen sich nicht wie die digitalen Medien-Werkzeuge einfach kopieren. Lehr ist ein Beispiel von Familiensinn und hoher Kompetenz im Autobusiness. Der Senior zum Beispiel liest auf seinem Tablet die eingetragenen Testfahrten mit und kommt sogleich ins Autohaus, um Langzeitkunden persönlich zu begrüßen. "Es wäre daher ein fatales Missverständnis", sagt Ford-Generaldirektor Danijel Dzihic, "wenn die Digitalisierung Anlass für Investitionskürzungen in das Human Capital nach sich ziehen würde."

Lehr ist es gelungen, unterschiedliche Markenkulturen unter einem Dach zu vereinen, die Schauräume in das rechte Licht der jeweiligen Markeninteressen zu rücken und dabei auch noch auf den Umweltkomfort zu achten. Bei aller Digitalisierung haben die Kunden dennoch nie das Gefühl, maschinell abgefertigt zu werden.

In weitgehend gesättigten Märkten werden die Händlernetze weiter ausgedünnt, womit das Lehr-Beispiel als Fortbestandsgarant auch anderen als Vorbild dienen kann. Die Automobilhersteller werden diese Entwicklung im Sinne nachhaltiger Sicherstellung ihrer stationären Marktpräsenz aktiv begleiten. Das haben die Importeursgranden bei der Eröffnungszeremonie auch deutlich zum Ausdruck gebracht.








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