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Ausgabe
03
2017


Skandal ohne Folgen?

Handel

Die Restwerte der VW-Konzernfahrzeuge haben unter dem Abgasskandal bisher kaum gelitten. Doch vor allem bei Dieselmodellen sei die weitere Entwicklung fraglich, meint man beim Marktbeobachter Eurotax.


Für Volkswagen und die weiteren Marken des Wolfsburger Konzerns ist "Dieselgate" noch lange nicht ausgestanden. Doch immerhin - die Befürchtung, dass die mediale Debatte den Wert gebrauchter Fahrzeuge nach unten zieht, scheint sich nicht bewahrheitet zu haben. "Im Gegensatz zum stark schwankenden Aktienkurs herrscht bei den Restwerten der betroffenen Fahrzeuge bis heute Stabilität" sagt Mag. Roland Strilka, Director Insight and Market Analysis bei Eurotax Österreich.

"Im normalen Bereich"

"Zieht man den Eurotax Angebotskurs als Indikator heran, so gab es seit Juli 2015 für VW einen Wertverlauf von minus 2 Indexpunkten, während der Index für die anderen Marken stabiler geblieben ist und per 20. Februar 2017 wieder bei 100 zu liegen kam", analysiert Strilka. Veränderungen in dieser geringen Größenordnung seien "nichts Außergewöhnliches" und würden sich "im normalen Bereich" bewegen.

Fragezeichen bei Dieselrestwerten

Eine gänzliche Entwarnung kann Eurotax freilich nicht geben: Auffällig ist nämlich, dass sich die Restwerte von Dieselfahrzeugen negativer als jene von Benzinern entwickelt haben, und zwar nicht nur bei den von den Abgasmanipulationen betroffenen Marken, sondern (wenngleich in geringerem Umfang) auch am Gesamtmarkt. Strilka verweist in diesem Zusammenhang auf die seit Bekanntwerden des VW-Skandals nicht mehr verstummende Debatte um die Zukunftsfähigkeit des Dieselantriebs.

Zudem gebe es mit dem ab 2018 in Stuttgart geltenden Fahrverbot für Dieselfahrzeuge bei besonders hoher Feinstaubbelastung erstmals im deutschsprachigen Raum konkrete Nutzungseinschränkungen: "Dieser Aspekt ist zwar für den Großteil der Autobesitzer, der sein Leben lang nicht nach Stuttgart fahren wird, nur von theoretischer Natur, aber was passiert, wenn dieses Beispiel Schule macht?"

Der Politik, mahnt Strilka, müsse die Tragweite derartiger Einschränkungen bewusst sein: "Mit solchen Fahrverboten wird viel Geld vernichtet, und zwar nicht nur bei Herstellern und Leasinggesellschaften, sondern auch bei den vielen Besitzern von Dieselfahrzeugen, die von einer Wertminderung persönlich betroffen wären."








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